Zwerchfellaktivierung / Die Stütze und neuer Song im Gesangsunterricht

Heute habe ich mich aufgerafft, die Kategorie Singen mit weiterem Inhalt zu füllen. Diesmal geht es um die Stütze und Übungen zur Zwerchfellaktivierung, um diese zu trainieren. Zum Artikel

Kurzes Update zur letzten Gesangsstunde am Montag: Tiefe Töne liegen mir noch immer nicht, das klingt grausig und fühlt sich auch nicht gut an. Allerdings glaube ich, dass mein angeschalteter Kopf da eine große Rolle spielt… Im Mittelbereich und in die Höhen wird es dagegen immer besser.
Wir haben am Montag auch mit einem neuen Song begonnen: Die Happy – Breathing
Wer diesen wundervollen Song meiner Favourite Band nicht kennt: Die Happy – Breathing auf youtube Das ist Pflichtprogramm, muss man zumindest mal gehört haben, also: Abmarsch!  Ich hab auch mal versucht, eine Live Version zu finden (ist mit der nicht-Live noch weniger zu vergleichen als andere Titel), bei der die Tonqualität erträglich ist: Die Happy – Breathing live auf youtube Zumindest am Anfang haut das hin, später wirds eher mies. Auf das Bild sollte man jedoch nicht schauen, der Filmer hatte eine recht unruhige Hand 😉


Songwriting Übung: Auf diesen Gleisen

Wie bereits im letzten Post angekündigt, hier mein Versuch, Über den Wolken auf Bahnhof zu trimmen. Ich habe nur kleine Änderungen vorgenommen, aber seht selbst:

Auf diesen Gleisen

Abfahrt pünktlich an Gleis 3
bis hier hör ich die Motoren
wie ein Pfeil zieht sie vorbei
und es dröhnt in meinen Ohren

Mit Leichtigkeit hält sie die Zeit
Verspätungen wird es nicht geben
als sie mit Vollgeschwindigkeit
fährt der nächsten Stadt entgegen

Auf diesen Gleisen
muss die Freiheit wohl grenzenlos sein
Alle Ängste alle Sorgen sagt man
blieben darunter verborgen und dann
würde was dir groß und wichtig erscheint
plötzlich nichtig und klein


Songtexte schreiben: Erster Blick ins Buch

Nachdem das Buch am Dienstag angekommen ist, konnte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, direkt ein wenig darin zu stöbern. Die Einleitung und ersten Teile danach handeln davon, wie wir unterbewusst und bewusst Songtexte, die wir hören, beurteilen. Warum wir sie gut finden oder eher nicht mögen. Danach wird der Songtext als ‚Film fürs Ohr‘ behandelt. Jeder, der gerne Bücher liest, kennt das Phänomen: Man liest das Buch und im Kopf entsteht daraus unser ganz eigener Film. Erst heute, als ich das Ende eines sehr spannenden Buches in der Bahn verschlang, erlebte ich dieses ganz intensiv. Ich war völlig gefangen in der Geschichte, total weggetreten, um mich rum nichts mehr wahrgenommen. Beinahe hätte ich meine Haltestelle verpasst – erst in letzter Minute merkte ich, dass die Bahn längst im Bahnhof stand.

Darum geht es, denn genau das passiert bei einem guten Songtext auch. Unsere Phantasie wird selbstständig, wir kreieren Bilder und Filme, die zu der erzählten Geschichte passen. In der ersten Übung des Buches wird man dazu ermutigt, sich Songtexte einfach mal ganz genau und bewusst anzuhören und darauf zu achten, ob ein Songfilm entsteht und wenn ja, wie dieser aussieht, ob er irgendwann uninteressant wird usw. Darauf folgt direkt ein Beispiel für einen gelungenen Songfilm: Über den Wolken.
Die Übung, die dann folgt erforder mehr Mitarbeit als die erste: Man stelle sich vor, die Geschichte würde sich nicht an einem Flughafen abspielen, sondern an einem Bahnhof. Und jetzt: Text umschreiben, damit ein Bahnhof draus wird! Da werde ich mich wohl mal ranmachen, schließlich will ich die Übungen ja gewissenhaft durcharbeiten *g*.