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Ani ist Proberaum-Mieterin

Yeah, kurze Info: Die in diesem Artikel erwähnte Proberaum-Möglichkeit ist tatsächlich wahr geworden! Hurra! Ich habe jetzt also Schlüssel zu einem Proberaum, in dem ich nach Herzenslust üben kann, ohne Mitbewohner oder Nachbarn in ihrer Wohnqualität zu beeinträchtigen 😉

Ich werde einen festen Tag in der Woche (momentan Mittwoch) haben und kann aber zusätzlich noch in den Raum, wenn er gerade frei ist. Dafür zahle ich monatlich 40 Euros, ein gerechter Preis wie ich finde. Ich habe auch schon eine kurze Technik Einführung bekommen, jedoch war das wirklich eine Menge Input auf einmal und ich bin froh, wenn ich mich an die Hälfte wieder erinnere wenn ich da bin 😉

YEAH! :)

Ein eigener Proberaum für Sänger/-innen?

Jeder Gesangsschüler, der nicht alleine wohnt und/oder Nachbarn hat, befindet sich in einer manchmal misslichen Lage: Man möchte gerne die Gesangsübungen machen, man möchte auch gerne die aktuellen Songs üben, aber man will es sich erstens nicht mit denen, die es unweigerlich mitbekommen, verscherzen und man hat auch eine gewisse Angst, sich zu versingen, denn das würde genau so jeder mitkriegen. Ich habe für mich festgestellt, dass ich genau dadurch beim üben zuhause zu gehemmt bin. So mag ich zum Beispiel einige recht laute übungen gar nicht zuhause machen.

Ich habe aktuell zwei Songs im Gesangsunterricht: Misguided Ghosts von Paramore, den man auch gut etwas leiser üben kann, und Forgiven von Within Temptation. Wer letzteren Song kennt, weiß: der ist verdammt hoch. Kopfstimme, Kopfstimme, Kopfstimme! Und wer nicht zufälig ein gut ausgebildete Kopfstimme besitzt, sondern wie ich noch daran arbeitet, kam sich bestimmt auch schon mal vor wie ein fiepsendes Irgendwas, das Außenstehende sicherlich als alles andere als Sänger/-in bezeichnen würden. So ging es mir auch mit diesem Song. Als ich ihn die letzten Tage zuhause geübt habe, habe ich immer darauf geachtet, leise zu sein und mich nicht mehr auf das Wesentliche konzentriert. Es klang schrecklich! Und weil es so klang, habe ich mit Druck (falschem Druck) versucht, es besser zu machen, bis mir der Hals anfing weh zu tun. Man sollte es mittlerweile besser wissen, aber wenn sich so ein Frustberg aufbaut, vergisst man manchmal, was man eigentlich schon weiß 😉 Ich habe wohl versucht, meine Stimme ‚hoch zu pressen‘, das hat natürlich nichts mit Gesangstechnik und auch nichts mit ‚gesund singen‘ zu tun 😉
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