Atme doch mal richtig durch: Tägliche Atemübungen

Jede Disziplin, gleich ob Beruf oder Hobby hat ihre Routinen. Meist Tätigkeiten eher langweiliger Art, um die man sich gerne mal drückt. Gleichzeitig sind es immer genau diese Übungen, von denen die Lehrer einem einbleuen, sie seien unerlässlich und essentiell für Erfolg. Oft nicken wir brav während der Predigt, drücken uns dann trotzdem und stellen irgendwann -überrascht und verärgert zugleich- fest, dass die Lehrer doch recht haben.

Im Gesangsunterricht passt diese Beschreibung definitiv auf die Atemübungen. Sie sind unwahrscheinlich wichtig, um zu lernen, eine stabile Stütze aufzubauen und die Luft während des Singens passend zu dosieren, sonst schnappt man relativ schnell an nicht immer passenden Stellen nach Luft 😉 Auch ich habe mich am Anfang nicht groß darum geschert. Atmen lernen? Darin hab ich doch seit ich lebe Erfahrung! Denkste! Wer genauso denkt, wird wahrscheinlich erst ähnlich spät wie ich den Wert dieser Übungseinheiten schätzen lernen. Der Großteil des ‚Singen lernens‘ erfolgt ja sowieso in Eigenarbeit, gerade da bieten sich diese einfachen Übungen, bei denen man nicht all zu viel falsch machen kann und die jeder zuhause für sich machen kann, an. Man braucht nicht einmal zehn Minuten dafür, man muss nur den berühmten inneren Schweinehund überwinden.

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