Heute kein Gesangsunterricht, dafür Flankenatmung und Musiktip

Da ich mich ein wenig erkältet habe und mit Halsschmerzen kämpfe (*hier bitte ein kollektives ooooohhhhh einfügen*), habe ich die Gesangsstunde heute schweren Herzens abgesagt. Ich kurier lieber meinen Hals aus.

Trotzdem war ich fleissig und habe die Kategorie Singen mit neuem Inhalt gefüllt. Darin beschreibe ich meine Erfahrungen mit der Flankenatmung.

Außerdem habe ich mich am Wochenende mit einer Band angefreundet, die es schon länger gibt, aber von mir leider nie wirklich beachtet wurde: Lacuna Coil. Ja, ich gestehe, ich bin erst jetzt auf diesen Ohrenschmeichler gestossen. Ich bevorzuge generell eher rockige Musik, die solange es melodisch bleibt und nicht nur gegrunzt wird, auch gerne in den Metalbereich gehen kann. Bei Lacuna Coil ist das meiner Meinung nach alles ein wenig gemixt und unterscheidet sich auch von Song zu Song. Bei Saturn musste ich dafür zumindest in die Hard’n Heavy Abteilung 😉
Ich finde die Bandzusammenstellung mit Sänger UND Sängerin sehr interessant und vor allem sehr hörenswert.
Auch wenn ich durch Guitar Hero bereits mit dem Song ‚Our truth‘ vertraut war, hatte ich sonst keinen besonderen Bezug zu Lacuna Coil. Am Wochenende surft man so nichtsahnend durch Musikforen und liest sich Stimmbeispiele in einer Diskussion zu Sängerinnen durch und stösst auf einen Namen, den man nicht kennt. Dieser ist mit einem youTube Video verlinkt. Und da wars auch schon passiert: Klick um klick war ich in den Bann gezogen!
Hier mal für euch ‚Our truth‘, das man durchaus kennen könnte:

Nach einigem Probehören am Wochenende habe ich mich heute kurzerhand entschlossen, die aktuelle CD kaufen zu gehen. Nun bin ich also stolze Besitzerin nicht nur der CD, ich hab mir direkt die Limited Edition mit Bonus Track gegönnt! 🙂 Und wer Lacuna Coil bisher wie ich, viel zu wenig beachtet hat, der sollte da mal reinhören. Meine Empfehlung:

Keep Rockin!


Vierte Gesangsstunde: Fortgeschrittenes Atmen

Jeden Montag gehe ich nach der Arbeit zum Gesangsunterricht. Gestern abend hatte ich meine vierte Stunde. Nachdem ich schon fleißig Bauchatmung geübt habe, wurde ich gestern abend in die fortgeschrittene Atmung eingeweiht, Flankenatmung. Dabei versucht man, wie der Name schon verrät, praktisch in die Seiten zu atmen. Auch, wenn sich das jetzt ein wenig obskur anhören mag: das funktioniert! Eigentlich fiel es mir sogar ein wenig leichter als die reine Bauchatmung. Danach sollte ich versuchen, erst in den Bauch zu atmen und danach noch die Seiten mit Luft zu füllen. Und, obwohl ich mir das schwer vorstellte, auch das ging eigentlich ziemlich gut. Vom Atemgefühl her empfinde ich das sogar angenehmer, da ich bei der reinen Bauchatmung manchmal das Gefühl hatte, dass da noch mehr Luft wäre, für die aber kein Platz mehr ist 😉

Der Rest der Gesangsstunde lief eher mittelprächtig. Meine Lehrerin sagt, ich ‚trau‘ mich manchmal einfach nicht, meine Stimme von der Leine zu lassen und zu sehen, was sie so macht. Ich habe ziemliche Probleme mit den tiefen Tönen. Bei den Tonleiterübungen muss ich diese Töne öfter mal richtig ’suchen‘, was mich immer ziemlich verunsichert. Man will ja eigentlich so wenig wie möglich falsch machen 😉

Mein erster Song ist übrigens ‚Ironic‘ von Alanis Morisette, was sich als gar nicht so leicht herausgestellt hat, wenn man es richtig singen will. Meine Lehrerin hat mir kurz von ‚Twang‘ (nicht die geringste Ahnung, wie man das schreibt) erzählt. Das ist ein Effekt, den man auf den Ton aufsetzt um ihn kraftvoller klingen zu lassen. Kopfstimme klingt dann zum Beispiel wie Bruststimme. Beispiel dafür sind z.B. der Refrain von eben erwähntem Ironic und Anastacia recht extrem.

Übrigens ist meine Buchbestellung eingetroffen, darüber werde ich demnächst berichten 🙂