Man glaubt es kaum, aber ich habe heute das erste mal auf meinem eigenen Keyboard geübt! Doch wie kam es dazu? Eins nach dem anderen:
Ich hatte im vorherigen Post eine alte E-Gitarre erwähnt. Ich schrieb auch, dass ich mit einem Musikgeschäft um die Ecke Kontakt aufgenommen habe. Nachdem ich die Gitarre den zwangig Minuten langen Fußweg dort hin getragen und voller Erstaunen festgestellt habe, dass ich einen Musikladen mitsamt Tonstudio direkt um die Ecke habe, hat sich der gesprächsfreudige Herr dort erst einmal den generellen Zustand der Gitarre angeschaut. Als ich erzählte, dass ich die Gitarre verkaufen wolle, weil ich versuche, an ein Keyboard zu kommen, bot er mir an, die Gitarre bei ihm gegen ein Keyboard in Zahlung zu nehmen. Es folgte eine Diskussion über das Modell und er riet mir von dem Casio, dass ich ja eigentlich haben wollte, ab. Stattdessen legte er mir ein Yamaha ans Herz, dass ich mir auch am Anfang meiner Recherchen angeguckt hatte. Nach ein wenig Vorspielen auf dem Gerät hatte er mich überzeugt und so bin ich nun stolze Besitzerin eines Yamaha PSR E-413.

Jetzt habe ich ca. 400 Euro in Warenwert für die Gitarre bekommen. Der Händler schien mir ganz ehrlich und sagte auch, dass ein Sammler wahrscheinlich 100-200 Euros mehr zahlen würde, aber er sei nun mal kein Sammler. Und den müsste ich immerhin auch finden und den Stress hab ich mir nun gespart und auch direkt ein nigelnagelneues Keyboard 🙂

Tja, momentan sieht es nicht so aus, als wenn ich bald an ein gutes Keyboard kommen würde. Irgendso ein Sesselpuper mit Schlips hat entschieden, dass ich es mir nicht leisten kann und den Finanzierungsantrag abgelehnt. Schade 🙁

Meine letzte Hoffnung ist jetzt eine recht alte E-Gitarre, die ich seit Jahren besitze und vor nicht allzu langer Zeit von einer Freundin hab aufpäppeln lassen. Äußerlich sieht sie jetzt ganz gut aus, leider habe ich keine Ahnung, wie der Zustand sonst so zu bewerten ist – ich habe ja keine Ahnung von E-Gitarren. Im Musiker-Board hat ein netter User den Sammelwert auf ab 500 Euro geschätzt. Das wäre klasse, würde genau für mein Wunschkeyboard samt Erstausstattung (Ständer usw.), ein Keyboardlernbuch und nen Cocktail reichen 😉
Jetzt habe ich heute Kontakt mit einem Musikgeschäft bei mir in der Nähe aufgenommen und werd da mit der Gitarre mal hindüsen, um eine Einschätzung vornehmen zu lassen. Jetzt heisst es Daumen drücken!

Ich war diese Woche im Saturn. Eigentlich hatte ich die neue Scheibe von Creed im Auge. Die Plakate dazu hatte ich ja voller Begeisterung entdeckt und mich eigentlich sehr darauf gefreut, die neuen Songs zu hören. Im Saturn kann man ja auch alles Probehören, also habe ich vorfreudig zur CD navigiert. Der erste Track, mein erster Gedanke: ‚Nice! Klingt so, wie ich Creed in Erinnerung habe!‘. Leider war das auch derselbe Gedanke bei den anderen Songs, sie klangen doch alle irgendwie ähnlich, was mich dann enttäuscht von einem Kauf der CD abhielt.

Bild von der Band HP

Within Temptation (Bild von Band HP)

Doch dann! Bei meinem Stöbern durch die CDs entdecke ich tatsächlich etwas Frisches von Within Temptation: An Acoustic Night At The Theatre. Wenn man melodischen Metal / Metal-Rock mag, kennt man die Band um Frontfrau Sharon Den Adel mit der klasklaren Stimme. Was uns jedoch mit dieser Platte vorgelegt wurde ist in meinen Augen gigantisch! Aufwändige Orchesterinszenierungen mit Gänsehautfeeling, Gastauftritte von weiteren Stimmen und einfach faszinierende, fesselnde Versionen der Within Temptation Songs. Hier kann vor allem auch Sharon zeigen, was sie drauf hat. Diese CD hat mich echt vom Hocker gehauen!

Hier einmal der Link zur deutschen Version der Within Tempation Seite.

Die CD enthält auch den neuen Song Utopia, den die Band mit Sänger Chris Jones aufgenommen hat. Eine Klasse Wahl, denn so gegensätzlich die Stimmen sind, sie harmonieren genial! Insgesamt klingt der Song eher rockballadig, was meiner Meinung nach nicht so hunderprozentig in zumindest MEIN Within Tempation Bild passt, aber dennoch bin auch von dem Song sehr angetan. Von diesem Song gibt es ein offizielles Video bei youtube.

Dann habe ich noch einen Trailer bei youtube entdeckt, der als Vorgeschmack dient. Ich möchte jedoch nicht diesen verlinken, sondern empfehle ich lieber dieses youtube Video, in dem die Within Temptation Bandmitglieder ein wenig zu ihrem theatre gig erzählen.

Ich hoffe, es gefällt Euch genau so gut wie mir 🙂

Es ist Zeit, den Tatsachen ins Auge zu blicken! Ich quäle mich und meine Umgebung seit nunmehr doch ein paar Jahren mit immer wieder an- und direkt danach absteigendem Gitarren-Interesse. Die fehlende Verbesserung schmälert die Motivation bis hin zu ’nicht erwähnenswert‘.
Dann diese Geschichte mit der Hornhaut! An sich hätte ich damit ja kein Problem, aber wenn die mal sofort da wäre. Nach jetzt wieder wochenlangem Nicht-Spielen ist sie wieder gänzlich verschwunden und länger als 10 Minuten üben ohne richtige Schmerzen nicht drin.

Ich versuchs jetzt mit Tasten! Ich möchte schon gerne noch ein Instrument lernen (neben Gesang ;)), und dann bitte auch eines mit dem ich meinen Gesang begleiten kann. Ich mag ja das Schlagzeug total gerne, hatte da ja früher mal ein paar Stunden, aber dazu singt es sich so schlecht! 😉 So kam ich auf meine neueste Idee: Keyboard!
Ich befasse mich immer sehr umfassend mit neuen fixen Ideen und so habe ich über eine Woche fast nichts anderes gemacht als Keyboardspezifikationen verglichen und mir einigermaßen Grundwissen angeeignet, so dass ich es mir erlauben kann, mir ein Laien Urteil über den Vor- oder Nachteil eines angebotenen Keyboard zu bilden. Und dabei rausgekommen ist… *trommelwirbel* … das Casio CTK-5000.
Ich würde meinen, das Keyboard befindet sich so ungefährt an der Grenze von der Einsteigerklasse zur Mittelklasse – auch wenn ich es bei der Casio Site unter High-Grade gefunden habe 😉 Es bietet doch einige Funktionen mehr als andere Keyboards im selben Preisbereich (so an die 300 Euros), aber letztendlich überzeugt hat mich dieses youtube Video. Jetzt muss ich ’nur noch‘ einen Händler bzw. eine Bank finden, der/die Finanzierung für Azubis anbietet. Nach einer ersten Absage wurde ich heute bei musicstore.de fündig. Zu allem Überfluss ist das Set mit Keyboard, Kopfhörer, Ständer und sogar Hocker/Bank dort sogar günstiger als bei dem ersten Anbieter. Mal sehen, was daraus wird… 🙂

Ich nehme an, jeder Gesangsschüler kennt das: Man nimmt die ersten Stunden und ist erstaunt, wie schnell man hörbare Fortschritte erzielt. Aus den ersten Gesangsstunden kann man immer direkte Erfolge mit nach Hause nehmen. Dann kommt ziemlich schnell ein Punkt (bei mir war es so ca. die sechste Stunde), an dem dies nicht mehr der Fall ist. Ich habe mich gewundert und gedacht, na ja, ist vielleicht mal so. Da hatte ich noch nicht verstanden, dass dann erst die eigentliche Arbeit beginnt. Vorher wurde sozusagen nur das aktiviert, was schon da war und jetzt geht es um die Weiterentwicklung. Und wie erreicht man die? Richtig, Training! So wie ein Sportler auch trainieren muss, um Erfolge zu erzielen, so muss auch die Stimme trainiert werden, wenn man weiter kommen will. Und das geht mal besser, mal schlechter voran.

Nachdem ich schon öfter über meine Probleme mit den tiefen Tönen gejammert habe, scheint meine Stimme immer stärker eine klare Präferenz zu entwickeln. Nach der Hiobsbotschaft (zumindest war es das anfangs ;)) , dass ich ein Sopran bin, entwickelt sich meine Stimme langsam immer mehr in diese Richtung. Während mir hohe Töne wenig Schwierigkeiten bereiten, fällt im Gegensatz dazu immer auf, dass meine Bruststimme doch sehr schwach ist. Natürlich weiss ich um die Notwendigkeit des Training, um überhaupt irgendwie mal zu ein bisschen Power in der Stimme zu kommen, jedoch habe ich momentan echt das Gefühl, dass es nur in den Höhen voran geht. Ich möchte doch sehr hoffen, dass das noch nicht alles ist! Ich hoffe, ich bin damit nicht allein auf weiter Flur 😉

Ich werde das in meiner Gesangsstunde morgen mal ansprechen und dann hoffentlich wissen, ob ich nach so kurzer Zeit Unterricht einfach schon zu viel erwarte, oder ob ich mich vielleicht mit dem, was da ist, abfinden muss…

Heute war wieder Gesangsstunde. Ich habe zwar immer noch meine Probleme mit den tiefen Tönen, doch trotzdem habe ich gleichzeitig das Gefühl, dass sich das auch ein kleeeeeines bisschen gebessert hat. Auch wenn ich noch ein bisschen nach den Tönen suchen musste, hab ich sie meistens dann tatsächlich gefunden 😉

Begeistert hat mich heute allerdings etwas anderes: Vokalübungen! Die Übung ‚DoLeMiFaSo‘ habe ich ja bereits ein paar mal gemacht. Dabei geht es darum, erstens die Vokale ganz deutlich – fast ein wenig übertrieben – zu singen und zweitens den Resonanzraum ‚Mund‘ richtig einzustellen. Während man bei Vokalen wie E oder I dazu neigt, den Mund in die Breite zu formen und die Vokale – bildlich gesprochen – mit einem Lächeln im Gesicht zu formen, möchte man beim Singen den bestmöglichen Resonanzraum schaffen. Dies wird erreicht, indem man Vokale – wieder bildlich gesprochen- eher nach unten und vorwiegend mit der Zunge statt dem gesamten Mund formt. Wenn man ein A ganz normal spricht und dann versucht, ein I zu sprechen, ohne den Mund zu bewegen, ist man schon bei der ersten Übung. Die Vokale werden lediglich durch eine Veränderung der Zungenlage erzeugt. Während man die Zunge beim A flach anlegt, liegt sie beim I eher in einer Welle. Versucht es einfach mal, dann werdet ihr schon sehen, was ich meine 😉 Ich werde diese Übung auch mal im Content Bereich dokumentieren.

Heute haben wir ein paar für mich neue Vokalübungen gemacht. Die erste widmete sich generell dem I. Dieses ist ein Vokal, der schnell dazu verleitet, in die Kopfstimme zu wechseln. Es ist generell recht leicht höher zu singen als zum Beispiel ein A. Wir haben dann also Tonleitern, wie in einer Welle ansteigende und zum Ende wieder abfallend,  nur mit I gesungen. Stellt euch mal vor, ihr seid eine Operndiva! 😉

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Diese Übungen haben wir variiert und AI- Tonleitern nach ähmlichem Vorbild gesungen. Die Herausforderung hierbei bestand darin, ständig zwischen Brust- und Kopfstimme zu wechseln. Das A wird mit der Brust- und das I mit der Kopfstimme gesungen.

Meine Lieblingsübung für heute war allerdings UMUNGULU SU! Das UMUNGULU wird dabei wird dabei entgegen den vorangegangenen Übungen auf einen Ton, also mono-ton ;), gesungen. Dabei wird jeder Buchstabe, vor Allem auch das M und N ganz deutlich betont. Wenn ihr es versucht, werdet ihr merken, wie verschiedene Bereiche um den Mund bei diesen Buchstaben zu vibrieren beginnen. Darauf folgt ein SU, was eher als ein SU-HU-HU-HU-UUUU wieder als Tonleiter (wieder eine Welle, erst stark ansteigend und wieder absteigend) gesungen wird.
Hier habe ich das erste Mal festgestellt, wie hoch ich eigentlich komme. Ich konnte Töne, die ich vorher komplett ausser meiner Reichweite vermutet hätte, schon beim ersten Mal mehr oder weniger zielsicher ansingen. Was am Ende aufgrund der Höhe nur noch wie Katzengejammer klang, hat nicht nur richtig Spaß gemacht und mir aufgezeigt, dass da noch viel mehr geht, sondern war auch richtig harte Arbeit. Selbst jetzt fühlt sich mein Hals noch ein wenig komisch an. Ungefähr so wie meine Beine, wenn ich joggen war *g*.

Ich werde die Vokalübungen demnächst mal ausführlich im Content-Bereich festhalten. Vielleicht kann ich mich ja sogar dazu durchringen, ein Hörbeispiel dazu zu packen, mal sehen 😉

Das Wochenende über habe ich mit einer Erkältung gekämpft. Sie war stärker, hat gewonnen und so bin ich nun offiziell krank mit krankgeschrieben und allem drum und dran. Klasse! Das bedeutete natürlich auch, dass ich gestern den Gesangsunterricht wieder absagen musste. Abgesehen von der Ansteckungsgefahr ist Singen bei Erkältung generell nicht so gut und wenig förderlich für die Stimme. Also lasse ich es sein und höre Musik. Und dabei sind wir auch beim Thema:

DELAIN
Ich muss zugeben, dass ich dieses Schmuckstück gar nicht selbst entdeckt habe. Nach meiner Lobeshymne auf Lacuna Coil hat sich ein Freund von mir mal in ‚die Art Musik‘ eingehört und ist auf Delain gestossen. Stolz hat er mir seinen Fund mitgeteilt, der mich genauso begeistert hat wie ihn 😉 Danke nochmal!

Delain ist eine sehr abwechslungsreiche Metal-Band mit weiblicher Stimme, die in ihren metallastigen Songs an Within Temptation erinnert. Die Stimme der Frontsängerin ist nicht ganz so hoch, dafür steckt mehr Power dahinter. Als Beispiel biete ich euch dieses youtube Video von einem meiner favourite Delain Songs ‚Stay Forever‘ an: Delain – Stay Forever auf youtube.com. Und hier noch eine fast-Ballade von Delain, ‚I’ll reach you‘, die mir ganz gut gefällt: Delain – I’ll reach you auf youtube.com
Allerdings musste ich feststellen, dass die Live Videos, die ich bei youtube gefunden habe, nicht so der Brüller waren. Mal sehen, ich werd die auf jeden Fall weiter im Auge behalten.

PARAMORE

Paramore werden die meisten bereits kennen. In den USA sind sie recht bekannt, in Deutschland sind sie meines Wissens eher semi-bekannt 😉 Einige kennen sie vielleicht von Guitar Hero – World Tour, wo sie mit ihrem Song ‚Misery Business‘ vertreten sind. Das ist einer der ‚am-meisten-Spaß-Songs‘!
Im Gegensatz zu Delain gefallen mir hier gerade die live und acoustic Aufnahmen, die ich bei youtube.com finden konnte.
Doch zuerst ein relativ frischer Song von Paramore in der ’normalo Version‘: Paramore – Ignorance auf youtube.com
Passend dazu konnte ich auch eine acoustiv Version finden: Paramore – Ignorance Live Lounge auf youtube.com Hayley scheint immer auszusehen, als wenn sie gerade erst aufgestanden ist, das gehört wohl zum Image dazu 😉 Ich glaube, mein Gefallen der Musik von Paramore basiert nicht auf einer großartigen Stimme, sondern auf einer Sängerin mit einer tollen Stimmfarbe, die ihre Stimme und Power akkurat einzusetzen weiß. Hörts Euch einfach mal an, vielleicht gefällts Euch ja auch 🙂

Heute habe ich mich aufgerafft, die Kategorie Singen mit weiterem Inhalt zu füllen. Diesmal geht es um die Stütze und Übungen zur Zwerchfellaktivierung, um diese zu trainieren. Zum Artikel

Kurzes Update zur letzten Gesangsstunde am Montag: Tiefe Töne liegen mir noch immer nicht, das klingt grausig und fühlt sich auch nicht gut an. Allerdings glaube ich, dass mein angeschalteter Kopf da eine große Rolle spielt… Im Mittelbereich und in die Höhen wird es dagegen immer besser.
Wir haben am Montag auch mit einem neuen Song begonnen: Die Happy – Breathing
Wer diesen wundervollen Song meiner Favourite Band nicht kennt: Die Happy – Breathing auf youtube Das ist Pflichtprogramm, muss man zumindest mal gehört haben, also: Abmarsch!  Ich hab auch mal versucht, eine Live Version zu finden (ist mit der nicht-Live noch weniger zu vergleichen als andere Titel), bei der die Tonqualität erträglich ist: Die Happy – Breathing live auf youtube Zumindest am Anfang haut das hin, später wirds eher mies. Auf das Bild sollte man jedoch nicht schauen, der Filmer hatte eine recht unruhige Hand 😉

Da ich mich ein wenig erkältet habe und mit Halsschmerzen kämpfe (*hier bitte ein kollektives ooooohhhhh einfügen*), habe ich die Gesangsstunde heute schweren Herzens abgesagt. Ich kurier lieber meinen Hals aus.

Trotzdem war ich fleissig und habe die Kategorie Singen mit neuem Inhalt gefüllt. Darin beschreibe ich meine Erfahrungen mit der Flankenatmung.

Außerdem habe ich mich am Wochenende mit einer Band angefreundet, die es schon länger gibt, aber von mir leider nie wirklich beachtet wurde: Lacuna Coil. Ja, ich gestehe, ich bin erst jetzt auf diesen Ohrenschmeichler gestossen. Ich bevorzuge generell eher rockige Musik, die solange es melodisch bleibt und nicht nur gegrunzt wird, auch gerne in den Metalbereich gehen kann. Bei Lacuna Coil ist das meiner Meinung nach alles ein wenig gemixt und unterscheidet sich auch von Song zu Song. Bei Saturn musste ich dafür zumindest in die Hard’n Heavy Abteilung 😉
Ich finde die Bandzusammenstellung mit Sänger UND Sängerin sehr interessant und vor allem sehr hörenswert.
Auch wenn ich durch Guitar Hero bereits mit dem Song ‚Our truth‘ vertraut war, hatte ich sonst keinen besonderen Bezug zu Lacuna Coil. Am Wochenende surft man so nichtsahnend durch Musikforen und liest sich Stimmbeispiele in einer Diskussion zu Sängerinnen durch und stösst auf einen Namen, den man nicht kennt. Dieser ist mit einem youTube Video verlinkt. Und da wars auch schon passiert: Klick um klick war ich in den Bann gezogen!
Hier mal für euch ‚Our truth‘, das man durchaus kennen könnte:

Nach einigem Probehören am Wochenende habe ich mich heute kurzerhand entschlossen, die aktuelle CD kaufen zu gehen. Nun bin ich also stolze Besitzerin nicht nur der CD, ich hab mir direkt die Limited Edition mit Bonus Track gegönnt! 🙂 Und wer Lacuna Coil bisher wie ich, viel zu wenig beachtet hat, der sollte da mal reinhören. Meine Empfehlung:

Keep Rockin!

Probleme mit Tonleitern?!

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Am Montag war ja wieder Gesangsstunde. Meistens freue ich mich den ganzen Tag bereits darauf, aber desöftere kriege ich abends dann einen kleinen Dämpfer verpasst. Und zwar dann, wenn wir zu den Tonleiter-Übungen kommen. 🙁

Ich frage mich ja, ob sich noch jemand bei diesen Übungen so schwer tut. Die mittleren Töne funktionieren ganz gut, aber die hohen und ganz besonders die tiefen Töne muss ich manchmal doch recht lange suchen und mehrmals probieren, um sie zu treffen. Da ich leider jemand bin, der immer mit dem Kopf und sehr analytisch bei der Sache ist, stelle ich dann zwischendurch immer meine Musikalität beziehungsweise nicht vorhandene Musikalität in Frage.

Dann schreitet die Stunde voran. Die Tonleiterübungen neigen sich dem Ende. Harte Arbeit, ich fühle mich fast richtig erschöpft. Dann arbeiten wir immer an einem Song. Mein erster Song ist ja Ironic (Alanis Morissette). Und plötzlich, siehe da: Ich treffe die Töne, ich setze um, was meine Gesangslehrerin mir erklärt hat und wenn wir eine Passage noch ein wenig anders versuchen kann ich es auch umsetzen. Warum klappt das bei Tonleitern nicht so gut?

Meine Lehrerin hat mir verraten, dass sie dieses Problem genau entgegengesetzt hatte. Tonleitern fielen ihr immer leicht, aber Gelerntes in Songs umzusetzen bereitete ihr mehr Schwierigkeiten. Da ist die Frage, was ist besser. Ich glaube, es ist beides schwer 😉

Zumindest lässt sich zusammenfassend bisher sagen, dass das, was ich vorher so gemacht habe, NICHTS – ich wiederhole: NICHTS!! – mit Singen gemein hatte. Entgegen meiner vorherigen vielleicht auch etwas naiven Vermutung ist Singen richtig anstrengend, wenn man es richtig tut. Was ich aber auch sagen kann: Es macht trotzdem verdammt viel Spaß! 🙂