Es ging jetzt doch schneller als erwartet. Ich hatte eine zündende Idee! Ich schrieb ja im Vorpost, dass ich die andere der beiden Gesangslehrerinnen angeschrieben hatte, die ich damals in der engeren Auswahl hatte. Diese steht momentan ein bisschen im Prüfungs- und Umzugsstreß, hat mir angeboten, erstmal 14-tätig ohne Vertrag bei ihr zu machen. Dann können wir ganz locker sehen, wie wir miteinander klar kommen und wenn sie mit ihrem Streß durch ist, auch wöchentlich erhöhen.
Klingt ja eigentlich ganz gut, aber was mache ich mit den anderen Tagen des Monats, um wieder wöchentlich Musikunterricht zu haben? Ich nehme Klavierunterricht! 🙂 Ich übe zwar fleißig mit meinem Keyboard, aber mit Unterricht würde ich sicherlich deutlich schneller voran kommen. Und wie das Schicksal es will hat genau meine neue Gesangslehrerin den Kontakt zu meiner eventuell neuen Klavierlehrerin hergestellt.

Ich hatte auch bereits die erste Gesangsstunde bei ‚der neuen‘, welche mir sehr gefallen hat. Ein Kritikpunkt an meine alte Lehrerin war ja unter anderem die fehlende Organisation. Darüber kann ich mich jetzt nicht mehr beschweren. Es gibt eine Riesen-Excel Liste mit Songs, aus denen ich welche, die mir gefallen auswählen kann. Welche wir dann letztendlich bearbeiten entscheidet meine Lehrerin auf Grundlage des aktuellen Problems, an dem gearbeitet werden soll. Es gibt auch Unterrichtsmaterialien mit nach Hause. Ich bin begeistert. Sie hat mir auch direkt in der ersten Stunde bei den Tonleiterübungen mit den tiefen Tönen helfen können. Was so ein bisschen Erfahrung ausmachen kann! Ich bin gespannt, was mich dort noch erwartet.

Lange nichts geschrieben, aber ich habe eine gute Entschuldigung! Ich bin keine Azubine mehr! Ich darf mich nun offiziell Fachinformatikerin der Fachrichtung Anwendungsentwicklung nennen 🙂 Die Prüfungen, beziehungsweise die Vorbereitungen darauf, haben viel Zeit in Anspruch genommen. Da musste nicht nur dieser Blog zurück stecken, sondern auch mein Gesangsunterricht. Seit zwei Monaten pausiere ich nun und es kribbelt in den Stimmbändern – ich will wieder loslegen!

Als ich meiner Gesangslehrerin die Pause erklärte, dachte ich es sei eine gute Idee, auch ein wenig Kritik anzubringen. Ich halte diese nebenbei bemerkt für absolut gerechtfertigt, aber entscheidet selbst:
– Lehrerin trifft oft nur kurz vor mir ein, kam zweimal auch erst später
– Lehrerin nie auf Stunde vorbereitet, weiss manchmal nicht, welche Übungen wir bereits gemacht oder an welchem Song wir gerade arbeiten. Das könnte auch daran liegen, dass sie sich anscheinend nie etwas notiert, zumindest habe ich da noch nichts derartiges bemerkt.
– Die Stunde wird oft erst während der Stunde gestaltet. Die Übungen standen nur zweimal in vier Monaten für mich offensichtlich vorher fest, da gab es sogar Notizen. Aber das waren auch für die ganz neue Übungen. Manchmal wurde während der Stunde überlegt ‚was machen wir denn jetzt mal?‘.

Ich finde, ich war sehr geduldig – vor allem wenn man bedenkt, dass ich diejenige bin, die dafür Geld bezahlt. Ich weiß ja, dass jeder mal anfängt (ich will nichts unterstellen, aber ich würde in Bezug auf das Unterrichten eher auf Berufsanfängerin tippen). Es fiel mir sehr schwer, diese Punkte schriftlich konstruktiv zusammenzufassen und meiner Lehrerin zu schicken, denn ich finde sie eigentlich so mega symphatisch. Wir haben ja auch immer Spaß während der Stunden, aber das ist halt nicht genug…. Zumindest habe ich seit meiner Mail in den ersten Tag diesen Monats nichts mehr von ihr gehört, damit hat sich der Begriff ‚meine Lehrerin‘ wohl erledigt. 🙁

Nun heißt es für mich wohl auf Lehrerinnen-Suche gehen. Ich möchte wohl wieder eine LehrerIN, weil ich einfach das Gefühl habe, dass mir eine Frau mit einer Frauenstimme Sachen besser vormachen könnte oder so. Ich hatte damals zwei Lehrerinnen in der engeren Auswahl, die andere habe ich bereits angeschrieben, doch die möchte ausgerechnet gerade jetzt kürzer treten: Prüfungen und Umzug – wer könnte das besser verstehen als ich? 😉

Drückt mir die Daumen, denn ich habe da so ein Gefühl, dass das nicht so leicht werden wird, wie es sich anhört…

Lange nichts geschrieben, stecke immernoch mitten im Umzugsstress. Gut, dass ich meine DIE HAPPY Karte schon Wochen vor dem Konzert gekauft hatte, denn sonst hätte ich es A: bestimmt vergessen und B: wenn nicht, keine mehr bekommen. Während die Tickets für Die Happy Konzerte sonst immer erst direkt vor der Veranstaltung ausverkauft waren, hat man dieses Mal zwei Wochen vorher auch schon keine mehr bekommen.

Gestern abend war es denn so weit, DIE HAPPY im Übel & Gefährlich in Hamburg. Die Location hatte ich noch nie vorher besucht und empfand sie auch als etwas gewöhnungsbedürftig. Im Gegensatz zu der Großen Freiheit 36, wo das Konzert eigentlich stattfinden sollte, war es auch ein wenig enger. Laut DIE HAPPY Tradition seit sechs Jahren findet das Abschlusskonzert der Tour immer in der bekannten Freiheit statt, doch diesmal musste ausgewichen werden, damit die Sylvestervorbereitungen in der Kiez-Location zeitgerecht abgewickelt werden konnten. Das hat der Stimmung jedoch keinen Abbruch getan 🙂

Doch eins nach dem anderen, denn das Konzert beginnt natürlich erst mal mit der Vorband. Nach meinem Vorband-Trauma bei Paramore habe ich fast gebetet, dass die Modern Day Heros – noch nie vorher was von den Jungs gehört – ein wenig zur Besserung des Traumas beitragen. Und das haben sie! Während ich bei dem ersten Song noch an BritRock dachte, nicht ganz mein Geschmack, wurde es von Song zu Song besser und am Ende war ich begeistert. Zuckersüss auch der schweizerische Akzent des Sängers 🙂 Nach einem guten Bundle guter Songs, darunter auch noch eine Gesangseinlage bei ‚You made my day‘ von Die Happy Gitarrist Thorsten, wurde zum Abschluss noch eine Rock-Coverversion des Hits ‚Jungle Drum‚ performed. Klasse!

Nach nervenzermürbendem Warten kamm dann kam die Band, auf die alle warteten: DIE HAPPY! Unsere Tipps für Eröffnungssongs waren ‚Go for it‘ oder ‚Hello‘, aber beides falsch! Das Konzert begann mit ‚Big Big Trouble‘, womit die richtige Stimmung direkt geschaffen war. Marta sah toll aus und die Bandmitglieder waren alle gut drauf. Marta erzählt ja eigentlich gerne viel – teilweise amüsant, da sie deutsche Wörter vergisst oder vertauscht, diesmal fand ichs erzähltechnisch jedoch fast ein wenig zu ruhig. Es fehlte etwas 😉
Es wurden eine ganze Menge Songs gespielt, unter anderem die drei Favoriten der Band, die es nicht auf das Best-Of Album Most Wanted (Best of) geschafft hatten – wir erinnern uns: da gab es einen Vote, bei dem die Fans entscheiden konnten, welche Songs auf die Platte kommen. Dabei waren auch Songs, die ich trotz an die zehn Mal DIE HAPPY live sehen noch nicht live gehört hatte. Martas Favorit war ‚Sleeping Time‘ von ihrem sieben Jahre alten Album ‚Beautiful Morning‘. Ich wette, guten zwei Drittel des Raumes ging es wie mir, denn ich habe das Lied nicht sofort erkannt und kannte auch den Text tatsächlich nicht 😉 Um Platz für solche Stücke zu schaffen, gab es zum Beispiel kein ‚Supersonic Speed‘, was ich sehr schade fand. Am Ende wurde wieder schön rumgealbert mit einer „stillen Performance“ von Slow Day *lach*.

Alles in Allem war es ein tolles Konzert, auch wenn mir die Location an sich nicht so gut gefallen hat. Ich bin allerdings der Meinung, Marta schon besser erlebt zu haben (hatte sie da wirklich einmal kurz am Anfang einen Texthänger oder war sie von irgendwas irritiert?) – aber sie haben jetzt ja aber auch eine ganze Tour hinter sich, das ist wahrscheinlich NOCH anstrengender als mein Umzug 😉 Ich kann DIE HAPPY LIVE nur jedem empfehlen, ich persönlich gehe immer wieder hin!

Hätte ich mit meiner Gitarre nur halb so schnell Fortschritte gemacht, wie mit meinem Keyboard, wäre ich heute wahrscheinlich eine ganze passable Gitarristin. Doch während das Saiteninstrument es nicht schaffte, mich ständig bei Laune zuhalten mir in regelmäßigen Abständen auch Fortschritte zu bescheren, schafft mein Tastenpendant dies umso besser.
Ich besitze mein Yamaha PSR E413 mittlerweile seit knappen vier Wochen. Ich bin also eine Anfängerin mit mittlerweile fast einem Monat Spielerfahrung. In dieser Zeit habe ich fast täglich zumindest 15 Minuten geübt, wenn mehr nicht drin war. Mein erstes Lernwerk Nur Für Anfänger – Keyboard habe ich bereits durchgearbeitet. Mittlerweile bearbeite ich mein zweites Lernwerk, diesmal ein klassisches Buch mit Audio CD: Keyboard Step by Step. Hier bin ich auch schon ein wenig vorangeschritten, ich momentan direkt am Ende des Kapitel 2. Was mir an diesem Buch sehr gut gefällt, ist der hohe Praxisanteil. Wenn man – wie ich – das Buch strikt nach dem Kapitelaufbau durcharbeitet und erst weiter macht, wenn man die Übung geschafft hat und ein Stück fehlerfrei zur CD spielen kann, muss man wirklich viele Stück lernen, um voranzukommen. Diese beinhalten auch direkt die linke Hand, damit diese nicht zu kurz kommt. Ich bin gespannt, was mich in diesem Buch noch erwartet.

Immer von Erfolgen erzählen, heute will ich sie auch mal demonstrieren 😉 Ich habe mit meinem Notebook die ersten Stücke, die ich gelernt habe, aufgenommen. Die Qualität ist dementsprechend schlimm, man muss auch ganz laut aufdrehen um etwas hören zu können – mein lang ersehntes Recording-Set muss warten, bis ich endlich ‚richtig‘ arbeite 😉 (Ab Februar sollte es soweit sein *g*).

Jingle Bells ist noch Teil der Lern DVD bzw. des Booklets dazu gewesen: Jingle Bells

Die folgenden Teile wurden mit dem neuen Keyboard-Buch erarbeitet, genau in der angegebenen Reihenfolge: Freude Schöner Götterfunken, Step By Step, Half Time . Während das erste Stück aus der Klassik relativ bekannt ist, sind die beiden letzten von Herrn Meyersick für das Lernbuch komponiert worden.

Doch- und ich glaube, das kann jeder nachvollziehen – das reicht mir nicht an Spielmaterial. Also habe ich youtube nach den dort zu Hauf zu findenden Keyboard/Piano Tutorials durchforstet. Sehr gelungen erscheinen mir die Videos von shawncheekeasy, dessen Kanal sich lohnt zu durchstöbern. Ich habe mir also zwei Songs rausgepickt aus dem Youtube Tutorial Dschungel gepickt,  die mir einfach erschienen und geübt. Der erste ist Unfaithful von Rihanna und klingt irgendwie immer noch recht unstimmig. Der zweite Song ist My Immortal von Evanescence, den  habe ich heute erst angefangen zu üben und dementsprechend klingt er noch 😉

Unfaithful
My Immortal

Das Tutorial zu My Immortal ist übrigens in dem erwähnten youtube Kanal zu finden, zumindest der erste Teil. Wenn die Schweinegrippe einen doch noch erwischt hat das nicht viele Vorteile, aber man kann zum Beispiel mehr Keyboard üben 😉

Ich hatte glücklichweise trotz ausverkauften Konzerts die Möglichkeit, Paramore in Hamburg zu sehen. Ebay machts möglich 😉 Obwohl ich mich den ganzen Tag schon nicht so gut gefühlt hatte, wollte ich unbedingt zu diesem Konzert. Und so kam es, dass ich mich am Abend des 3.12.09 im Hamburger Docks einfand, so viele andere auch – vor Allem viele andere, die viel jünger waren 😉
Eigentlich in der Garderobenschlange anstehend kamen wir auf den Balkon, wo wir beschlossen, mitsamt Jacken stehen zu bleiben. Der Saal war gerammelt voll, unten standen die Leute wirklich mm an mm, dagegen war es oben noch recht locker verteilt.

 

Das Konzert startete mit drei (!) Vorbands. Die erste Band mit dem ungewöhnlichen Namen ‚Now, now every children‚ muss mit Paramore extrem gut befreundet sein, denn wegen ihrer musikalischen Fähigkeiten können sie meiner Meinung nach nicht für diese Tour ausgewählt worden sein. Die Bandmitglieder sagen alle noch sehr jung und viel zu klein und schmächtig für ihre Intrumente aus. Ich weiß nicht, ob es an der Technik der Band oder des Docks lag, aber der Sound klang schlecht gemischt, die Instrumente waren alle eher einzeln wahrzunehmen als als Einheit. Die Stimme der Sängerin klang für mich in jedem Song gleich, ohne Power, gefiel mir nicht. Das ist keine Band, die ich mir freiwillig nochmal anschauen würde, obwohl instrumentale Stücke hier und da vermuten liessen, dass sie zumindest ihre Instrumente gut beherrschen.

Die zweite Vorband war ‚Paper Route‚. Nichts besonderes erwartend wurde ich doch sehrüberrascht. Die Jungs haben richtig Party gemacht, gut gerockt und hatten den ersten Song im Gepäck, den ich mir als Single kaufen würde. Neben dem eigentlichen Sänger hat – ich glaube es war der Gitarrist- noch viel mitgesungen. Eine grandiose Mischung, toller Sound und das Finale mit drei Bandmitgliedern an verschiedenen Trommel-Instrumenten war grandios.

Ich war also wieder positiv gestimmt, wartete auf die dritte Vorband mit dem Namen ‚You Me At Six‚. Der erste Song war ein Disaster aus einem einfachen Grund: Man konnte den Sänger nicht hören. Während das Publikum schon unruhig zu lachen anfing und laut wurde, macht der Frontmann der jungen Truppe den Eindruck, er würde nichts davon wissen, dass niemand ihn hören kann. Die Instrumentalisten spielten fleissig weiter und auch der Sänger sang fröhlich in sein Mikrofon. Als er nach dem Song zu lachen anfing und (ohne Mikro) schrie ‚This never happened before!‘ war die Stimmung wieder locker und das Publikum jubelte. Sympatiepunkte hatte er damit schon einmal gesammelt. Nach mehreren Minuten Technik-Gefummelt gab es dann einen Neustart für die Band, diesmal mit Stimme. Doch das gefiel mir leider auch nur halbwegs. Denn während der Sänger eigentlich ganz gut singen kann und eine gute Stimme hat, scheint er leider eine Vorliebe für hohe Töne entwickelt zu haben, die er nicht annähernd trifft. Die Band hat Lady Gagas Pokerface gecovert, um ordentlich Stimmung zu machen. Beim Refrain musste ich mir leider die Ohren zu halten, sonst hätten sie angefangen zu bluten, befürchte ich. Eines muss man den Jungs lassen, sie haben ordentlich Party gemacht und zumindest das Publikum direkt vor der Bühne gut angeheizt.

Dann war es endlich so weit und Paramore kam auf die Bühne. Zu meiner Überraschung hatte Hayley eher blonde als rote Haare. Während es bei uns auf dem Balkon gediegener zu ging, war die Menge unten bei den ersten Songs gut in Bewegung – später verliessen sie aber anscheinend die Kräfte. Hayley war gut drauf und fegte wie ein Wirbelwind über die Bühne. Wie sie bei den Sprüngen noch genug Luft zum Singen hat, ist mir schleierhaft. Denn singen tut sie auch live klasse. Wie meiner fav Band Die Happy klingt auch Paramore live fast wie auf Platte gepresst, hier muss also wenig nachbearbeitet werden – sehr symphatisch. Nach nur gefühlten sieben Songs verabschiedeten sich Paramore bereits wieder und ich fragte mich, ob sie vielleicht ein bisschen Zeit für eine ihrer drei Vorband geopfert haben. Doch nach braven Zugabe-Rufen spielten sie nochmal drei Songs, so dass es ungefähr zehn gewesen sein müssten. So ganz genau kann ich das nicht beurteilen, denn mittlerweile hatte mich das Fieber voll gepackt und ich musste mich desöfteren auf die Stufe, auf der ich eigentlich stand, setzen, weil das Stehen einfach nur noch schwer war. Die Performance von Misery Business hat dann aber auch mich wieder auf die Beine geholt und so hielt ich tapfter noch ein paar Songs bis zum Ende durch. Vermisst habe ich jedoch ‚We are broken‘, der einer meiner Lieblingssongs ist. Als ruhige Nummer wurde stattdessen ‚You are the only exception‘ als acoustic Version dargeboten, dieses gehört leider eher zu meinen nicht favorisierten Songs. Gelungene Einlagen war der Salto des Bassisten (ja, MIT Bass!) und die Gesangseinlage einer Zuschauerin. Während des Songs Misery Businnes fragte Hayley die erste Reihe ‚Wanna sing tonight?‘ und holte daraufhin ein Mädchen auf die Bühne, das nicht singen konnte, diesen Abend aber ganz sicher niemals vergisst. Eine Minute mit Paramore auf der Bühne.

Alles in Allem trotz Grippe ein schöner Abend, wenn ich auch nach wie vor gegen so viele Vorbands bin, vor Allem wenn nur eine davon gut ist.

http://www.myspace.com/paperroute

Heute gibt es mal keine generellen Musiktipps, sondern Konzerttipps! 🙂
Wie ich vor kurzem festgestellte habe, haben wir demnächst viele Künstler in der Stadt, die ich gerne sehen möchte:

Zum einen haben wir demnächst die Ehre, Die Happy und Revolverheld  im Rahmen der Trinkwasserinitiative ‚Viva con agua‘ erleben zu dürfen und das Ganze noch Unplugged! Leider mitten in der Woche, am 2.12.09, weswegen ich noch ein wenig mit mir hadere.

Direkt am nächsten Tag geht es weiter mit Paramore! Die geben sich am 3.12.09 im Docks die Ehre. Die Karten sind restlos ausverkauft.

Der 30.12.09 ist sozusagen ein Stamm-Termin in meinem Kalender, denn da ist DIE HAPPY in der Stadt. Das Konzert wurde gerade von der großen Freiheit ins Übel&Gefährlich verlegt. Die Happy beendet ihre Tournee gerne in Hamburg, so ist der Tag vor Sylvester schon oft das Abschlußkonzert meiner fav Band gewesen. Die Shows waren bis jetzt jedes mal klasse, so dass ich mich auch schon sehr darauf freue und meine Karte schon neben mir liegen habe 🙂 Am Besten auch gleich Karte besorgen! *g*

Last but not least habe ich entdeckt, dass am 21.02.10 Lacuna Coil in Hamburg sind! Das kann ich mir auch auf gar keinen Fall entgehen lassen, wo ich ja vor nicht allzu langer Zeit gerade hier von ihnen geschwärmt habe *g*. Also auch hier gleich das Ticket sichern!

So, nachdem ich die letzten Tage immer fleissig zwischen 15 Minuten und einer Stunde brav geübt habe, ist mein erstes Lernwerk erschöpft. Daher möchte ich Anfänger auf der Suche nach autididaktischem Unterrichtmaterial dieses gerne ein wenig näher vorstellen, damit es vielleicht bei der Entscheidung hilft. Ich hatte eine Beschreibung schon einmal kurz angerissen, aber hier nun die ausführliche Version.

‚Keyboard – Nur für Anfänger‘ verspricht nicht zu viel und nicht zu wenig. Man lernt dort die Grundlagen des Keyboardspiels, im Anschluss kann man sich noch an ein paar Songs versuchen und das war es dann. Doch eins nach dem anderen:

Die DVD beinhaltet ein kleines Heftchen, klein und HeftCHEN ist hierbei auch genau zutreffend. Ich hatte anfangs ein paar Schwierigkeiten, eine Position auf dem Noteständer zu finden, bei der es nicht herunter rutscht 😉 Das Heft umfasst 30 Seiten und beinhaltet alle spielbaren Sequenzen in Notenschrift. Das war sehr hilfreich, da man natürlich nicht alles sofort mitspielen kann (ich sag nur: beidhändige Akkorde!) und auch mal ohne die DVD üben will.

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Die DVD selbst ist in Lektionen gegliedert, die jeweils recht kurz gehalten sind. Dadurch wird einem das Gefühl vermittelt, schnell voran zu schreiten. Nachdem man sich über den lispelnden deutsche Erzähler und den grimmig drein schauenden Keyboardspieler amüsiert hat, geht es direkt los. Zuerst wird einem die korrekte Sitz- und Handhaltung beigebracht. Außerdem lernt man, sich überhaupt auf dem Keyboard zurecht zu finden.
Dann gehts auch schon ziemlich zügig mit Noten lesen weiter. Ich konnte vorher nicht wirklich Noten lesen, konnte mich nur dunkel aus Schultagen – die ja doch schon etwas länger her sind – an Bruchstücke erinnern. Mittlerweile kann ich einfache Notenschrift lesen und wie ich erst heute morgen festgestellt habe, auch in Musik umsetzen.

Zuerst lernt man ein paar Töne in der rechten Hand, aber direkt danach wird man auch mit einigen Tönen für die linke Hand vertraut gemacht. Bis hierhin fand ich das ganze recht einfach und habs daher auch bis zu diesem Teil in einem Stück ‚durchgearbeitet‘.
Dann kam das Kapitel ‚linke und rechte Hand zusammen‘. Ich dachte, kein Problem: Rechte Hand klappt, linke Hand macht was sie soll – was soll schon schiefgehen? An diesem Punkt hing ich ca. 3 Tage, bis ich das Übungsstück flüssig und fehlerfrei spielen konnte! Der Schwierigkeitsgrad der Stücke war für mich genau angemessen. Eigentlich sind die Sequenzen leicht zu spielen, so musste ich im ersten Spiel mit beiden Händen nicht einmal Tasten gleichzeitig drücken, sondern ’nur‘ nacheinander, aber auch das stellt für einen Anfänger ersteinmal eine große Herausforderung dar.

Hat man dieses Kapitel bewältigt, lernt man ein weiteres Stück Notenschrift, die Pausen. Ich frage mich immernoch, warum man für eine ganze und eine halbe Pause ein identisches Zeichen nehmen musste, aber so ist es halt 😉
Die Kapitel werden immer wieder durch Kontrollpunkte abgeschlossen und es wird nochmal zusammengefasst, was man bis hierher gelernt hat. Fand ich persönlich jetzt nicht so nötig, einem anderen gefällts vielleicht 😉

Danach wird es nochmal ganz interessant, die Akkorde stellen sich vor. Während man zuerst beigebracht bekommt, wie man sie in der linken Hand spielt (dazu immer wie das in Notenschrift aussieht), kommt man direkt danach zu den beidhändigen Akkorden. Das sind die Akkorde für die rechte Hand um einen Ton in der linken Hand erweitert. Klingt einfach, war es für mich aber so gar nicht. Ich musste über mehrere Tage hinweg üben, damit ich diese Akkorde einigermaßen (vor Allem auch im Wechsel) beherrschen konnte. Das Übungsstück war vom Schwierigkeitsgrad wieder total angemessen.

An diesem Punkt hat man das Programm bereits nahezu durch und sollte sich langsam auf die Suche nach weiterführendem Material machen. Jetzt folgen noch Lektionen zu dem Spielen mit linker und rechter Hand, d.h. eine Hand spielt immer dasselbe, während die andere Wechsel zu bewältigen hat. Auch das klingt anfangs viel leichter, als es sich tatsächlich für mich darstellte. Hat man aber auch dieses absolviert, bekommt man noch eine Unterrichtseinheit in Notenschrift (die Achtelnote) und dann wird man sozusagen auf die ersten Songs losgelassen 😉
Zur Auswahl stehen hier Jingle Bells (wie passend kurz vor Weihnachten!), On Top Of Old Smokey, Oh When The Saints und Skip To My Lou. Nicht das Gelbe vom Ei, aber man kann schon mal etwas spielen. Ich übe gerade noch fleissig an Jingle Bells, damit ich meiner Familie zu Weihnachten etwas vorspielen kann 😉

Zusammenfassend würde ich diese DVD guten Gewissens jedem blutigen Anfänger ohne jegliche Vorkenntnisse (wie ich es eben war) empfehlen. Auch wenn die DVD grafisch nicht auf dem neuesten Stand ist, sie erfüllt ihren Zweck und ich muss sagen, dass ich dadurch einiges gelernt habe. Man darf halt nur wirklich keine Ahnung vorher haben 😉

Auf  ‚wundersame Weise‘ durch meinen Dad ist mein Keyboard wieder heil 🙂
Ich kann also für das vorher beschriebene Problem Entwarnung geben, juhu!

Nachdem ich in den letzten Artikel eher überschwänglich freudig über mein neues Yamaha PSR e413 Keyboard berichtet habe, geht der Trend heute leider in eine andere Richtung.

Nachdem ich vorgestern Abend das erste Mal mit Kopfhörern geübt habe, um die schlafenden Hausbewohner nicht zu stören, kommt nun kein Ton mehr aus den eingebauten Lautsprechern… Über Kopfhörer funktioniert weiterhin alles. Dies lässt darauf schließen, dass der Kopfhöreranschluss bzw. ein Kontakt irgendwie defekt ist und das Gerät nun nicht mitbekommt, dass gar kein Kopfhörer mehr eingesteckt ist und daher die internen Lautsprecher weiterhin stumm stellt.

Heute werde ich mich mal bei meinem Musikgeschäft melden und hoffen, dass ich direkt ein Gerät im Austausch haben kann. Ein Shit…

Nachdem das Yamaha PSR-E 413 KEYBOARD nun seit ein paar Tagen bei mir steht, kann ich über die ersten Erfahrungen damit berichten. Mittlerweile habe ich so einige Songs, Styles und Voices durchprobiert – man experimentiert ja rum.

Styles sind dabei so Begleitrhytmen. Diese sind sehr umfangreich vorhanden und die meisten klingen echt gut. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass da für jeden Geschmack was dabei ist, denn es kann zwischen mehreren hundert verschiedenen gewählt werden.

Songs sind ganze Lieder, die das Yamaha beinhaltet. Da sind 30 vorhanden, was ich als angenehm empfinde. Es sind bekannte klassische Stücke dabei (z.B. Für Elise), aber auch poppige Stücke, die ich vielleicht jetzt nicht dort vermutet hätte. So habe ich z.B. auch Against All Odds dort finden können. Einige kenne ich gar nicht, das heisst aber nicht, dass sie sich nicht gut anhören *g*.
Der Clou an der Song-Section sind aber eigentlich die Lessons. Man kann die Songs mithilfe der Yamaha Education Suite spielen lernen. Dazu wählt man einen Song aus und sucht danach aus, welche Hand geübt werden soll. Hier stehen rechts, links und beide Hände zur Verfügung. In dem großen Display wird dann angezeigt, welche Taste gedrückt werden muss. Es gibt drei verschiedene Schwierigkeitsstufen. Die erste wartet so lange, bis die entsprechende Taste(n) gedrückt worden ist(sind). Dabei wird die gesamte Begleitmusik gestoppt/gehalten, bis man den richtigen Ton gespielt hat. Andere Tasten können gedrückt werden, klingen aber nicht. So habe ich zum Beispiel den Hauptteil von Für Elise in der rechten Hand jetzt schon fast auswendig gelernt 🙂 Die zweite Stufe spielt den Song weiter und
passt aber das Tempo selbstständig an. Wenn das Keyboard also merkt, dass man noch nicht so schnell ist, verlangsamt es den Song entsprechend. Hier wird die Begleitmusik auch nicht mehr angehalten. Die dritte Stufe ist das Spielen in Originalgeschwindigkeit.

Was wahrscheinlich noch sehr interessant ist, sind die Voices, also die auf die Tasten gelegten Töne. Am interessantesten ist hier wahrscheinlich der Piano Sound, den ich als sehr gut empfinde. Ich habe jetzt nicht so viel mit Klavieren zu tun, weswegen das ein Klavierspieler vielleicht anders sieht, aber wenn ich Für Elise klimper, hört es sich für mein Empfinden sehr wie ein Klavier an.

Die Tastatur ist noch sehr ungewohnt für mich. Die Tasten sind sehr leichtgängig und ich finde es ein bisschen schwer, da zu variieren, so dass der Ton mal leicht und mal kräftiger klingt. Das führe ich aber auf meinen ‚Blutiger-Anfänger-Status‘ zurück .

Da aller Anfang – gerade autodidaktisch – schwer ist, habe ich bei Kauf des Keyboards auch gleich eine Lern-DVD erstanden: Keyboard nur für Anfänger. Diese wurde mir von dem Musikheini in dem Geschäft empfohlen. Was ich nicht so gut finde ist der streng drein schauende Keyboardspieler und der lispelnde Erzähler. Doch nach einer halben Stunde Amüsement hat man sich daran gewöhnt 😉 Zuerst beschäftigt die DVD sich mit dem Noten lesen. Was für Noten gibt es, was für Pausen, Bass- und Sopranschlüssel usw. Ich habe jetzt vielleicht nicht alles komplett behalten, fühle mich aber schon schlauer, was das Notenlesen angeht.
Danach werden die Finger der Hände durchnummeriert und man muss erst ein paar Töne mit der rechten und dann mit der linken Hand spielen.  Hilfreich fand ich die Nummerierung der Noten, damit ich weiß, mit welchem Finger ich die Taste am besten bediene. Zwar soll man dabei schon einen Takt einhalten, aber trotzdem habe ich mich an diesem Punkt schon etwas gelangweilt. Doch dem wurde von der nächsten Lektion Einhalt geboten: Spielen mit beiden Händen! Was pro Hand als langweilig und einfach erschien wurde mir nun plötzlich unmöglich. Ich hab jetzt immer mal zwischendurch den kurzen Abschnitt aus 6 Noten für jeweils die rechte und linke Hand geübt und es sitzt immer noch nicht. Dabei soll ich nichtmal rechte und linke Hand gleichzeitig spielen, sondern eher abwechselnd. Ein Ton hier, ein Ton da. Schwerer als gedacht! Aber ich bleibe dran 🙂

Bis jetzt macht das Keyboard spielen lernen im Allgemeinen und das Yamaha PSR e413 im Besonderen sehr viel Spaß. Ich würde dieses Keyboard guten Gewissens einem Anfänger wie mir empfehlen, da ich denke, dass es daran über längere Zeit auch immernoch weitere Funktionen zu entdecken und lernen gibt. Gerade für ein Spielkind wie mich geeignet 😉