Gesangliche Fortschritte: Wie es wohl dazu kam…

Ich hatte heute eine phänomenale Gesangsstunde. Ich habe mich selbst ein wenig überrascht und meine Lehrerin noch nie so aus dem Häuschen gesehen 😉 Es war das erste Mal, dass mir jemand sagte, mein Gesang hätte ihn/sie berührt. Es lief einfach alles super! Die mittlerweile zwei eigenen Songs, an denen wir auch im Unterricht arbeiten, klangen noch nie so gut wie heute. Ich werde gut schlafen! *g*

Ich habe viel Lautstärke und Volumen gewonnen, seit ich bei meiner neuen Gesangslehrerin bin. Ich habe das Gefühl, dass meine Atmung langsam von alleine richtig läuft. Meine Intonation ist besser und ich kann langsam Gefühle durch Gesang ausdrücken. Ich habe heute auf der Rückfahrt überlegt, woran das liegen kann. Zum Einen ist sicherlich der Umstieg von zweiwöchentlichem Unterricht auf wöchentlichen ein Kriterium. Doch es kommen noch andere Gründe in Frage:

– Kondition: Ich nehme seit zwei Wochen überall die Treppen, auch wenn ein Fahrstuhl oder Rolltreppe vorhanden ist. Klingt einfach, aber ich arbeite im 5.Stock mit Hochparterre 😉
– Atmung: regelmäßige Atemübungen pflichtet einem jeder Gesangslehrer bei. Sie sind nervig, aber wenn man sie regelmäßig macht, sind schnell Erfolge sichtbar -> mehr Luft und bessere Atemstütze beim Singen
– Resonanzraumbewusstsein: Wenn man einmal verstanden hat, wie man durch Körpereinsatz – und sei es nur, den Mund weniger oder mehr zu öffnen, die Zunge anders zu positionieren usw. – seinen Stimmklang verändern kann, hat eine breite Palette von Möglichkeiten zur Verfügung.
– Selbstbewusstsein: Ich bin ein Kopfmensch. Schon immer gewesen. Es fällt mir schwer, den Kopf auszuschalten und das ist nicht immer hilfreich. Auch beim Singen eher nicht. Doch mit sicht- oder eher hörbarem Fortschritt merke ich auch, wie mein Selbstbewusstsein wächst. Und das unterstützt das Singen doch mehr, als man vielleicht denken mag 😉

Alles subjektive Überlegungen am Abend, vielleicht liegt es auch am Wetter 😉

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