DIE HAPPY auf dem Hafengeburtstag Hamburg

Am Wochenende feierte Hamburg den 821.Hafengeburtstag. Auf zahlreichen kleinen und größeren Bühnen waren einige namhafte Künstler zu sehen: Samy Deluxe, Luxuslärm, Selig und auch Die Happy. Letztere spieltem am Samstag abend auf der Astra Bühne, was ich mir natürlich nicht nehmen lassen habe 🙂 Doch ganz so leicht war er leider nicht:

Nach einem etwas verspäteten Start von zuhause endlich in der U3 Richtung Hafen angekommen, wurden wir (natürlich erst direkt vor der Haltestelle) von der Zugfahrerin informiert, dass die Haltestelle Landungsbrücken (unser eigentliches Ziel) ohne Halt durchfahren wird.

Anordnung der Polizei, erklärte uns die Dame noch. Super. Also mit der Bahn weiter bis St.Pauli und die ca. 15 Minuten zu Fuss marschiert. Leider ging es ab der Hälfte des Weges eher gemächlich voran, da die Queen Mary sich genau in diesem Moment von Hamburg verabschiedete. Die Menschenmassen wurden immer dichter und als wir tatsächlich am Wasser angekommen waren (und auch noch einen guten Blick auf die Königin erhaschen konnten) ging es teilweise nur noch in Trippelschritten vorwärts. Wir kamen um kurz nach 23 Uhr an der Astra Bühne an, haben also die erste halbe Stunde verpasst.

Direkt nach unserer Ankunft wurde Die Happy erstmal durch ein großes Schiff mit lauter Musik-Beschallung fast komplett übertönt. Marta schrie gegen das Monster gegen an, aber es wirkte ein bisschen wie David gegen Goliath. Der Kahn fuhr auch extra langsam, damit er ja die Show für mindestens 15 Minuten kaputt macht ;)Den Kampf überstanden, kam die Band zum ruhigeren Part ihrer Show und präsentierte unter anderen ‚The Ordinary Song‘ und ‚The End‘ als sanfte Acoustic Version. Ich wollte sie doch rocken sehen! Nach einer Minuten war ich aber auch bei den sanften Songs im Die Happy Bann gefangen 😉
Ich durfte noch gelungene Performances von unter anderem ‚Rebel in You‘ und ‚Like a Flower‘ sehen, bevor es an die Zugabe ging. Hier hätte ich mir definitiv einen anderen Song als ‚Slow Day‘ gewünscht. Gott sei

Dank wurde die Show dann doch noch standesgemäß mit ‚Supersonic Speed‘ abgeschlossen.

Immer wieder schön, Marta und ihre Jungs auf der Bühne zu sehen. Mittlerweile kam ich sicher schon an die 10 Mal in den Genuss und werde noch lange nicht müde, es mir immer wieder anzuschauen. Leider ist es noch so lange hin bis zum Dezember, aber der 30.12. ist wie jedes Jahr freigehalten 🙂

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