Darf’s noch etwas Drums sein?

Irgendwie bin ich ein Junkie, ein Musik-Junkie 😉 Nachdem ich mich erst mit der Gitarre abgemüht habe, bis ich – wahrscheinlich zur Erleichterung meiner ganzen Umgebung – eingesehen habe, dass wir kein Paar werden, und jetzt dem Singen und Keyboard spielen verfallen bin, habe ich noch etwas für mich neu entdeckt: Schlagzeug. Na ja, so richtig neu entdeckt ist es eigentlich gar nicht.

Vor etwa vier Jahren hatte ich schonmal ein paar Schlagzeugstunden, weil mich das Instrument so faszinierte. Es hat auch richtig Spaß gemacht und ich hatte das Gefühl, dass es ganz gut voran ging und ich schonmal nicht unfähig dazu bin (also ganz anders als bei der Gitarre ;)). Dann krempelte sich plötzlich mein ganzes Leben um und ich bin von einem festen Job in ein Ausbildungsverhältnis gewechselt. Einmal komplett auf Reset, sogar bei meinen Eltern bin ich wieder eingezogen. Und na ja, das Geld für die Schlagzeugstunden war dann nicht mehr drin und ich hab wieder aufgehört. Dann hab ich mich im Laufe meiner Ausbildung mit steigendem Selbstbewusstsein endlich an den Gesangsunterricht getraut. Und ich bin sehr glücklich, diesen gewagt zu haben. Als dann aber noch ein Instrument dazu kommen sollte, war klar, es muss was sein, mit dem ich mich begleiten könnte. Da von den beiden Standard-Instrumenten zur Gesangsbegleitung mit der Gitarre eines schon ausgeschieden war, stand die Wahl recht schnell fest: Piano / Keyboard

Drums rückten eigentlich erst wieder mit in den Vordergrund, seit ich mich in meinen Proberaum mit eingemietet habe, wo ein Set im Raum steht. Zuerst dachte ich so ,nääääh nicht noch ein Instrument, erstmal die anderen richtig erlernen`aber warum eigentlich nicht? Musik sollte Spass machen und wenn einem Abwechslung noch mehr Freude bereitet, dann sollte man das eben so machen *g*. Natürlich komme ich bei einem einzelnen Instrument nicht mehr so schnell voran, aber das sollte auch hinter der Freunde an der Sachen stehen, oder?

Der Schlagzeuginhaber bei mir im Raum hat mir vor kurzem eine Probestunde gegeben und es lief ganz gut. Vor allem aber hat es richtig Spaß gemacht 🙂 Nach meinem Urlaub, also Anfang Juli dann, werde ich im zweiwöchigen Rhytmus eine Stunde nehmen und in der Zwischenzeit selbst üben, denn der Clou an der Sache ist: Ich kann das Schlagzeug bei mir im Raum mitbenutzen! 🙂 Praktisch Win-win-Situation hrhr.

Interessant ist auch, dass mein Freund sich jetzt gerade auch mit dem Schlagzeug anfreundet und mit seinem Bruder (Schlagzeuger) in seinem Raum (der erstaunlicherweise nicht nur im selben Bunker oder im selben Trakt oder auf derselben Etage im selben Trakt, sondern zwei Türen weiter ist!! *lach*) war und anscheinend etwas Blut geleckt hat.

Zu allem gibt es ein Ziel, und beim Schlagzeug ist mir das ziemlich klar. Ich will nicht die nächste Schlagzeug-Queen werden. Irgendwann möchte ich das spielen können: Brand New – Sowing Season (hier leider kein Link, da die Youtube Videos dazu entweder ‚in meinem Land nicht verfügbar‘ (GRRRRRR, kann es SO schwer sein, die dann gar nicht erst anzuzeigen, Mr.Youtube??!!) oder von so mieser Qualität waren, dass ich das niemandem antun wollte 😉

Also, nach meinem Urlaub gehe ich Mittwochs nicht nur in den Proberaum, um zu singen, sondern auch um Schlagzeug zu üben 🙂 Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt. Stay tuned!

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