AniReview: Das neue Album ‚Hydra‘ von Within Tempation

Für Within Temptation Fans war der 31.1.14 ein heiß erwarteter Termin, denn an diesem Datum stand das neue Within Temptation Album namens ‚Hydra‘ in den (virtuellen) Regalen. Auf ihrer Facebook Seite haben die Niederländer vor Allem die mit Tarja Turunen zusammen performte Single ‚Paradise (What About Us)‘ schon mächtig angeteasert, unter anderem war bereits das Video zu sehen. Ich habe mal reingehört und möchte einen kleinen Überblick geben, was von dem neuen Werk zu erwarten ist.

Das Album startet mit ‚Let us burn‘. Schöner rockiger Song, wie man ihn von Within Temptation erwartet – gefällt mir. Erinnert mich sehr an die Songs ihres letzten Album, könnte man sicher noch in die dazugehörende Comic Geschichte integrieren 😉

Darauf folgt mit ‚Dangerous‘ einer der für mich eher schwächeren Songs. Ist ganz nett, sticht aber durch nichts hervor, daran kann auch Howard Jones nicht viel drehen.

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Review: Epica Konzert in Bremen am 10.10.2010

Wie bereits im letzten Post angekündigt, habe ich letzten Sonntag, am 10.10.2010, einen Ausflug in das nahe Bremen gemacht, um mir das Epica Konzert anzuschauen. Wie ich im Nachhinein erfahren habe, haben dort am selben Abend auch Die Happy gespielt *lach*. Aber die schaue ich mir traditionsgerecht im Dezember an 🙂

Nach einer angenehmen Anreise und einem Bummel durch Bremens – zugegeben wirklich schöne! – Innenstadt musste ich noch ein kleines Unterkunftsdesaster über mich ergehen lassen. Ich kann nur allen Bremen-Reisenden raten, auf ein Hostel namens ‚The Grand Hostel‘ zu verzichten, denn dort ist die Rezeption nur sporadisch besetzt und wenn man falsch ankommt, hat man Pech und keine Unterkunft für die Nacht. Sehr nett. Ebenfalls meiden sollte man aber auch das ‚Hotel Europa‘, das ohne Scham Zimmer mit kaputter Einrichtung (so richtig kaputt, statt Nachttisch gab es zerbrochenes Holzbrett) und Schimmel im Bad vermietet. In letzterem gibt es zumindest aber eine besetzte Rezeption 😉

Nun aber zum eigentlichen Grund und Highlight der Reise: Das Konzert! Als wir total abgehetzt an der Location Aladin Music Hall angekamen, hatte die erste Vorband bereits die Show eröffnet. Da wir zu spät waren, hatten wir keine Ahnung, wer da eigentlich gerade auf der Bühne stand, es deuteten auch keinerlei Plakate, Schriftzüge oder was man sonst so erwarten könnte auf den Namen hin. Passend zu Epica war es eine Metal-Band mit einer blonden (ja, Metalbräute müssen nicht immer schwarze oder rote Haare haben! ;)) Frontfrau.

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Review: Die Happy – Red Box

Nachdem sich einige der letzten Titel bereits um das neue Album meiner favourite Band drehten, soll es heute jetzt mit einem Review einen Abschluß finden:

Interpret: Die Happy
Album:
Red Box
Musikrichtung:
Alternative Rock
Label: F.A.M.E. Artist Recordings
Erscheinungsdatum:
24.9.10
Anzahl Titel: 13
Gesamtspieldauer: 41 min 30 sec

Homepage: www.diehappy.de

Nach monatelangem Warten konnte ich es am Freitag kaum erwarten, den Saturn zu stürmen, um die neue Die Happy Scheibe aus den Regalen zu reißen, wenn es sein muss 😉 Nachdem das letzte Album ein Most Wanted war, freute ich mich gigantisch auf frische Songs. Endlich zuhause, wurde das gute Stück natürlich sofort erstgehört. Mittlerweile ist es Sonntag und die Platte hat schon so einige Umdrehungen hinter sich. Zeit, die einzelnen Titel mal genauer zu beleuchten.

Das Album startet mit dem Song ‚Mesmerized‚. Er beginnt eher schleppend und explodiert beim Refrain nach einer guten Minute. Charakteristisch für Die Happy: Langsamere Passagen wechseln sich mit rockig-lauten Parts ab, das ganze unterlegt von klasse Gitarren-Riffs. Der Song rockt sehr gut und erinnert stark an die früheren Die Happy Alben.

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DIE HAPPY auf dem Hafengeburtstag Hamburg

Am Wochenende feierte Hamburg den 821.Hafengeburtstag. Auf zahlreichen kleinen und größeren Bühnen waren einige namhafte Künstler zu sehen: Samy Deluxe, Luxuslärm, Selig und auch Die Happy. Letztere spieltem am Samstag abend auf der Astra Bühne, was ich mir natürlich nicht nehmen lassen habe 🙂 Doch ganz so leicht war er leider nicht:

Nach einem etwas verspäteten Start von zuhause endlich in der U3 Richtung Hafen angekommen, wurden wir (natürlich erst direkt vor der Haltestelle) von der Zugfahrerin informiert, dass die Haltestelle Landungsbrücken (unser eigentliches Ziel) ohne Halt durchfahren wird.

Anordnung der Polizei, erklärte uns die Dame noch. Super. Also mit der Bahn weiter bis St.Pauli und die ca. 15 Minuten zu Fuss marschiert. Leider ging es ab der Hälfte des Weges eher gemächlich voran, da die Queen Mary sich genau in diesem Moment von Hamburg verabschiedete. Die Menschenmassen wurden immer dichter und als wir tatsächlich am Wasser angekommen waren (und auch noch einen guten Blick auf die Königin erhaschen konnten) ging es teilweise nur noch in Trippelschritten vorwärts. Wir kamen um kurz nach 23 Uhr an der Astra Bühne an, haben also die erste halbe Stunde verpasst.

Direkt nach unserer Ankunft wurde Die Happy erstmal durch ein großes Schiff mit lauter Musik-Beschallung fast komplett übertönt. Marta schrie gegen das Monster gegen an, aber es wirkte ein bisschen wie David gegen Goliath. Der Kahn fuhr auch extra langsam, damit er ja die Show für mindestens 15 Minuten kaputt macht ;)Den Kampf überstanden, kam die Band zum ruhigeren Part ihrer Show und präsentierte unter anderen ‚The Ordinary Song‘ und ‚The End‘ als sanfte Acoustic Version. Ich wollte sie doch rocken sehen! Nach einer Minuten war ich aber auch bei den sanften Songs im Die Happy Bann gefangen 😉
Ich durfte noch gelungene Performances von unter anderem ‚Rebel in You‘ und ‚Like a Flower‘ sehen, bevor es an die Zugabe ging. Hier hätte ich mir definitiv einen anderen Song als ‚Slow Day‘ gewünscht. Gott sei

Dank wurde die Show dann doch noch standesgemäß mit ‚Supersonic Speed‘ abgeschlossen.

Immer wieder schön, Marta und ihre Jungs auf der Bühne zu sehen. Mittlerweile kam ich sicher schon an die 10 Mal in den Genuss und werde noch lange nicht müde, es mir immer wieder anzuschauen. Leider ist es noch so lange hin bis zum Dezember, aber der 30.12. ist wie jedes Jahr freigehalten 🙂


21.2.10: Lacuna Coil Konzert in Hamburg

Schon lange hatte ich meine Karte bei meinem favorisierten Ticket-Dealer getgo.de bestellt und am Sonntagabend, den 21.2.2010 war es endlich so weit: Ich ging zu meinem Date mit Lacuna Coil. Ich gebe zu, wir waren nicht ganz unter uns, meine Freundin Kate war dabei, noch son paar andere Musiker und einige freakige Leute, aber ich fühlte mich trotzdem sehr wohl 😉

Das Knust an sich war eine mir bis dahin unbekannte Location – ja ich weiß, als Hamburger Deern eigentlich ein Unding. Klingt komisch, ist aber so. Der Hauptraum, in dem sich auch die Bühne befindet hat, ähnlich wie die Große Freiheit 36 einen Balustrade, auf der es sich nicht nur besser sehen, sondern auch sitzen lässt.  Der gesamte Bereich ist mit Sesseln und Stühlen möbliert. Außerdem gibt es einen weiteren etwas kleineren Bereich, den ich als Chill-Out-Area bezeichnet habe, eine Bar, ein paar Sofas, Stühle, und – ich war begeistert – Beamerprojektion und LCD-TV , auf die das Bühnengeschehen übertragen wird. So kann man sich, so man will, ganz gepflegt aus dem Gedrängel heraus halten und trotzdem alles sehen. Natürlich ist das nicht dasselbe 😉
Zum Publikum kann man sagen: Es war bunt gemischt. Obwohl doch schwarz vorherrschende Farbe war, hatten es doch auch viele ‚Normalsterbliche‘ auf das Konzert geschafft. Trotzdem sah man auch skurril gekleidete Gothic Fans durch die Hallen schleichen, und ich war mit meinen blonden langen Haaren fast die Exotin auf der Veranstaltung. Wir waren aber alle ganz friedlich miteinander.

Lacuna Coil reiste mit zwei Vorbands an. Nach einigen Vorband-Miseren auf meinen letzten Konzerten war ich gespannt, was mich diesmal erwartete. Noch gespannter war meine Freundin, denn die kannte nicht einmal Lacuna Coil 😉
Die erste Band trug den irritierenden Namen Deadlock, verstehe ich als Codekünstlerin darunter etwas nicht sehr angenehmes: Deadlock auf Wikipedia Die Band betrat die Bühne und siehe da, genau wie bei der Hauptband des Abend gaben sich hier ein Sänger UND eine Sängerin die Ehre. Mein Interesse war geweckt und ich wartete auf die Eröffnung des Abends. Diese erfolgte heftig, denn ich hatte das Gefühl von riesigen Basswellen davon getragen zu werden. Die Überraschung wurde zu positivem Erstaunen, als die Sängerin ihren Mund öffnete. So eine wunderbare zarte und doch kraftvolle Stimme! So eine tolle Kombination mit der kräftigen Musik. Leider kam der Song dann an den Punkt, an dem der ‚Sänger‘ einsetze, denn der sang nicht – der GRUNZTE! Na toll! Es ist einfach nicht mein Musikgeschmack, aber für mich hat der Grunzer alles zunichte gemacht, meine Konzertbegleitung setzte sogar direkt zur Flucht an. Super, dass es die Chill-Out Area gibt 😉 Auffallend war, dass während die Band schon ordentlich abrockte das Hamburger Publikum fast ungerührt vor der Bühne stand. Ich habe mal die HP der deutschen Formation rausgesucht: Deadlock Homepage. Wem ein bisschen Gegrowl nichts ausmacht, dem ist die Band sehr zu empfehlen.

Die zweite Band des Abend war Dommin. Zu den Jungs kann ich nicht viel schreiben, da sie bei mir einfach nicht meinen Musik-Nerv getroffen haben. Auf ihrer Myspace Seite ist die Musikrichtung mit Rock/Alternative angegeben, ich fühlte mich stellenweise ein bisschen an Placebo erinnert. War okay, aber hätte ich eine Vorband wählen müssen, wäre meine Wahl trotz Grunzeinlagen auf die erste Band gefallen. Reine Geschmackssache, denke ich, jedoch war mein Geschmack wohl dem noch immer ungerührt vor der Bühne rumlungernden Publikum ähnlich.

Und dann war es Zeit für den Haupt-Act, für den Grund, weswegen wir alle an einem Sonntagabend im Knust zusammengefunden hatten: Lacuna Coil! Dank meiner Freundin und ihrer Dreistigkeit hatten wir einen guten Platz auf dem Balkon ergattert, mit bester Sicht auf die Bühne. Als die Mailänder dann endlich auf der Bühne erschienen und die Show  mit ‚Survive‘ eröffnet wurde, gingen mir drei Gedanken durch den Kopf:
1. Was für ein HAMMER Outfit von Cristina Scabbia! (Wenn es interessiert, ich denke, es war ziemlich genau das Outfit aus diesem Video ;))
2. Das Hamburger Publikum gab sich immernoch recht norddeutsch kühl und unbewegt. Lediglich in der Mitte sprangen ein paar Menschend in der Menge herum.
3. DEM HEILIGEN BIMBAM SEI DANK, Lacuna Coil sind live KLASSE! Das kann man ja leider nicht von allen Bands behaupt, aber hier gab es nichts zu bemängeln. Frontfrau und Frontmann bildeten eine Einheit und sprachen auch abwechselnd in den Songpausen. Die Songauswahl beinhaltete größtenteils Titel der ‚Shallow Life‘ und ‚Karmacode‘ Alben, aber auch ein paar weitere. Nach einer klasse Ansprache, dass niemand sich jemals vorschreiben lassen solle, wie er sein Leben leben soll oder dass er etwas nicht schaffen könnte, folgte der Song ‚I’m not afraid‘. Für die Ballade ‚Wide Awake‘ kleidete sich Christina hinter der Bühne mal schnell in ein Kleid, nach dem Song ging es mit einem wieder anderen Outfit weiter. Auch die Fotografen in den ersten Reihen wurden belohnt, denn die Sängerin lässt sich anscheinend gerne ablichten und posiert. Ich schaffte es zu nicht mehr als dem verschwommenen Schnappschuss, weil ich zu sehr Angst hatte, dass mein Handy mir aus der Hand rutscht und in dem Gedränge unter mir landet 😉
Leider kam ich zu fortgeschrittener Zeit nicht mehr um einen ständigen Blick auf die Uhr herum, da ich die letzte U-Bahn nach Hause erwischen musste. Ich hatte schon Angst, einen meiner Lieblingssongs ‚Swamped‘ nicht zu Ohren zu bekommen, doch siehe da: Meine Bitten wurden erhört. Zum Abschluss gab es noch ‚Enjoy the silence‘ mit Animation der Fans zum Mitsingen, die nun das erste Mal wirklich richtig aktiv wurden. Leider konnte ich aufgrund der Heimfahrtprobleme die Zugabe nicht mehr sehen, was ich wirklich sehr schade finde.

Vorher fand ich Lacuna Coil klasse, aber jetzt bin ich hin und weg. Jederzeit gerne wieder!