Die AniStagepiano Challenge: Wie Ani an ihr neues StagePiano kam – Teil 2

Dies ist eine Fortsetzung des ersten Teils der Stagepiano Challenge. Wer diesen gelesen hat, weiß, dass ich das Roland FP-7F testen wollte. Nach einigen Tagen des Wartens rief ich wieder im JustMusic an und fragte, ob sie das besagte Piano nun zum Anspielen da hätten. Yeah, hatten sie!

Ich also in der Mittagspause Richtung Musicstore. Leider war das Piano noch von einem anderen Tester besetzt, also wartete ich und drückte ein bisschen auf dem FP4 rum, das direkt neben dem begehrten neuen Modell stand. Was auch noch direkt daneben stand bzw. sass, war ein Akkordeonspieler, der irgendein super mega high end Roland Akkordeon testete. Super! Wahrscheinlich war das Ding mega teuer und daher will der Kauf auch gut überlegt sein, aber während meines gesamten Besuches dort durfte ich auch seinen musikalischen Künsten lauschen. Und er spielte noch als ich ging… Weiterlesen


Web-Fundstück: Freies Klavierspiel nach Gehör – Typische Akkordfolgen

Obwohl ich laienhaft Noten lesen kann und meine Kenntnisse auf dem Gebiet ständig verbessere, beschäftigt mich doch auch – wie wahrscheinlich viele andere Tastendrücker ebenfalls – der Wunsch, Songs einfach frei am Klavier begleiten zu können bzw. nach sehr kurzer Einarbeitung. Ich möchte nicht zwangsweise immer ein Notenblatt vor der Nase brauchen, ich will irgendwann auch ‚einfach mal so‘ eine schöne Songbegleitung zaubern. Da kommt das Stichwort ‚Freies Klavierspiel‘ ins Spiel (hah, welch ein WortSPIEL! ;)).

Auch der Katrin Kayser Klavierkurs, dessen Anfang ich hier schon mal vorgestellt hatte, beschäftigt sich vorrangig mit diesem Thema. Heute habe ich beim Surfen jedoch auf dem Tastentricks Blog ein schönes Video zum Thema Typische Akkordfolgen gefunden, das ich euch nicht vorenthalten will. Ihr landet dort mit einem KLICK. Viel Spaß! 🙂


Die Ani Stagepiano Challenge: Wie Ani an ihr neues StagePiano kam – Teil 1

Mein Yamaha PSR E413 Seitenansicht

Nachdem ich mich jetzt einem guten Jahr mit meinem AniBoard, dem Yamaha PSR-E413, beschäftigt habe, zieht es mich jetzt doch zu etwas größerem hin. Mich stören an meinem Keyboard 1. die begrenzte Tastenanzahl von 66 , 2. die labbrigen Plastiktasten, die zwar eine Anschlagdynamik haben, aber doch bei jedem Tastendruck direkt ein *plopp* auf dem Boden darunter erzeugen, weil sie direkt ‚durch-rasen‘ und 3. der im Vergleich mit größeren Geräten abstinkende Piano Sound.

Versteht mich nicht falsch, ich habe aus gutem Grund mit einem Einsteiger Keyboard angefangen. Obwohl mir jeder riet ‚Besorg dir gleich was richtiges, sonst bereust du es!‘ oder ‚Mit sowas wirst du aber keinen Spaß haben, wenn du Klavier spielen willst‘ und obwohl ich genau diese damals von mir belächelten Tipps heute an andere Anfänger weitergeben würde, bereue ich es nicht. Ja, ein bisschen verwirrend, der Satz, vielleicht nochmal lesen 😉
Als ich mich für ein Tastenintrument entschieden hatte, hatte ich keinerlei Erfahrung damit und wollte vorrangig erstmal wissen:
– Macht mir das Spaß?
– Macht mir das soviel Spaß, dass ich es schaffe, mich auch bei knapper Zeit damit zu beschäftigen?
– Mache ich Fortschritte, die mich motivieren, weiter zu machen?
– Berührt das, was ich da mache, mein Herz?

Wem der letzte Punkt etwas komisch vor kommt, der lasse ihn weg, aber einige kennen vielleicht das Gefühl, wenn sie singen oder ein Musikintrument spielen oder irgendwas anderes machen, was ihnen am Herzen liegt und plötzlich dieser wohlig warme Schauder einen erfasst und es kribbelt irgendwie überall und man genau weiss ‚Ja, das ist es! Es berührt mein Herz!‘. Das hatte ich bei meinen stümperhaften Gitarrenversuchen nie, aber mittlerweile durfte ich das Gefühl sowohl beim Singen als auch ein paar Mal beim Keyboard spielen erleben. Weiterlesen


Stagepiano mit oder ohne Lautsprecher?

Heute widmet sich der Artikel einem meiner 2011-er Projekte. Neben Vorsatz 1 (Mehr Musik – Weniger reden, mehr machen!) und dem Projekt ‚AniBand‘ will ich in diesem Jahr auch mein Einsteiger Keyboard Yamaha PSR-E413 mit einem schönen Stagepiano ersetzen. Dazu informiere ich mich bereits seit längerem über verschiedene Modelle und Eigenschaften, die man miteinander vergleichen kann, aber vorerst muss ich mich wohl einer ganz anderen Frage stellen: Möchte ich ein Stagepiano mit oder ohne eingebaute Lautsprecher?

Die Vor- und Nachteile liegen eigentlich auf der Hand:

Pro eingebaute Lautsprecher
– geringere Kosten, da keine Investition in passende Boxen notwendig
– Bequemlichkeit, es muss nichts angeschlossen werden, es kann zuhause sofort ‚losgespielt‘ werden und es muss sich kein weiteres Technik-Wissen angeeignet werden
– bei einem Transport ist nur ein Gerät zu transportieren statt zusätzlicher Boxen plus Anschluss-Equipment

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Katrin Kayser Online Klavierkurs – Teil 2

In dem Vorgänger dieser Artikelserie, Teil 1, ging es um die richtige Haltung am Klavier. Bereits angekündigt hatte ich das Durcharbeiten der ersten ‚richtigen Lektion‘, in dem die Akkorde C (eigentlich C7), F und Bb behandelt wurden. Dieses habe ich in den letzten Tagen getan, wobei dies auch keine besonders große Hürde darstellte. Für jemanden mit etwas Vorerfahrung ist es sicherlich ein Kinderspiel, sich die Akkordfolge einzuprägen und flüssig spielen zu lernen.

In dem dazugehörigen Video kündigt Katrin an, dass sich die nächste Lektion damit beschäftigt, passende Töne zu dieser Akkordfolge zu finden. Super Idee dachte ich mir, doch als ich mein Postfach nach dieser Lektion durchforstete, wurde ich enttäuscht. Die angekündigte Lerneinheit kam leider nie bei mir an 🙁 Schade! In dem PDF befindet sich wieder die Aufforderung, es gerne weiterzugeben, also habe ich es für euch hochgeladen: 02-Akkorde-F-Bb-und-C Weiterlesen


Der Katrin Kayser Klavier Kurs – Teil 1

Ich bin krank. Krank sein nervt. Für die singenden unter uns bedeutet es gleichzeitig, dass sie ihr liebstes Handwerk nicht ausüben können. Und wie immer, wenn ich nicht singen kann, hat das Keyboard bei mir in so einer Zeit Hochkonjunktur. In letzter Zeit bin ich im Projekt ‚Tastengöttin werden‘ leider nicht mehr so voran gekommen, wie ich mir das vorstelle. Zeit, das zu ändern. Ich habe schon überlegt, wieder Unterricht dazu zu nehmen, aber erst will ichs nochmal allein versuchen. Ich habe da im Internet schon vor einiger Zeit etwas entdeckt, und zwar den Keyboard Kurs von Katrin Kayser:  http://www.online-klavierkurs.com Weiterlesen


Music Maker 15: MIDI über Keyboard einspielen

Ich habe bei ebay den Music Maker 15 ersteigert, um mal zu schauen, inwiefern der sich von meiner vorhandenen Rock Edition weiter entwickelt und verbessert hat und was für Möglichkeiten er bietet. Besonders interessiert hat mich der Midi Editor, der auch bei der Producer Edition, die kurz bei mir im Test war, vorhanden ist. Gestern abend hatte ich endlich ein wenig Zeit, den Music Maker auf meinem frisch installierten System aufzuspielen und damit rumzuspielen 🙂

Neben den Treiber des Keyboards müssen auch ASIO Treiber installiert werden. ASIO4All ist hier das Mittel der Wahl. Nach ein bisschen rumprobieren fand ich raus, dass die ASIO Treiber, obwohl möglich, nirgends im Music Maker ausgewählt werden müssen. Tut man das, hört man nämlich nichts, was man abspielen möchte, mehr 😉 Das Keyboard sollte angestöpselt und eingeschaltet sein, damit die MIDI Input Quelle gefunden wird und die ASIO Treiber müssen gestartet sein. Dann erst den Music Maker öffnen.
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Stück für fortgeschrittene Keyboard-Anfänger: Yiruma – River flows in you

Letzte Woche Dienstag begann ich, mich mit einem neuen Song zu beschäftigen – wie der Titel bereits verrät ist es Yirumas ‚River flows in you‘. Viele werden dieses Stück mit Twilight assoziieren, das liegt daran, dass es als Vorschlag für Bella’s Lullaby im Raum stand. Dieses wurde aber leider nicht umgesetzt. Wem der Titel nichts sagt, kann ihn sich hier einmal anhören.

Ich schrieb ‚fortgeschrittener Keyboard-Anfänger‘, denn das wäre ein Titel, den ich mir selber verpassen würde 😉 Ich stehe immer noch ziemlich am Anfang, aber mit den Grundsachen bin ich mittlerweile vertraut und daher würde ich mich auch nicht mehr als blutige Anfängerin bezeichnen.
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Das empfindliche Musiker-Ego

Wenn man sich dafür entscheidet, auf irgendeine Art und Weise musikalisch tätig zu sein und sich gar der Erschaffung eigener Song-Kreationen, die einem fortan wie kleine Teile seinerselbst vorkommen, zu widmen, passiert etwas ganz erstaunliches: Man bekommt ein neues Ego dazu. Je mehr Energie, Zeit und Herzblut man in die Musik steckt, desto mehr wächst dieses Ego, aber umso empfindlicher wird es auch. Dieses Ego beeinflusst auch ganz maßgeblich die eigene Leistung, das musste ich jetzt schmerzhaft feststellen.

Während der letzten Monate habe in Zusammenarbeit mit einem unwahrscheinlich talentierten Gitarristen eine wunderschöne Ballade und einen etwas rockigeren Song entwickelt. Zu den Songs hatte ich auch Instrumentalversionen, die ich mit in den Gesangsunterricht genommen habe. Die Begeisterung meiner Gesangslehrerin an den eigenen Songs bestätigte mich darin, dass nicht nur ich unter ganz subjektivem Licht die Ergebnisse unserer Arbeit spitze fand. Es ist ein wirklich unbeschreibliches Gefühl, wenn jemand anders einen Song vor sich hin summt, den man selber geschrieben hat 😉

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Meine erste Klavierstunde

Ich hatte von meiner Absicht berichtet, zusätzlich zu meinem momentan zweiwöchig laufenden Gesangsunterricht ebenfalls zweiwöchig Klavierstunden zu nehmen. Dieses Plan habe ich nun in die Tat umgesetzt und hatte am Montag meine erste Klavierstunde 🙂

Obwohl meine neue Klavierlehrerin eigentlich studiert und keinen Klavierunterricht in diesem Sinne gibt, bin ich sehr beg

eistert von der Probestunde nach Hause gegangen. Mein Musiktheorie-Wissen ist praktisch nicht vorhanden und so ist es gut, dass ich nun im Klavierunterricht nicht nur Futter für die Finger, sondern auch für den Kopf bekomme 😉 Ich habe das Gefühl schon nach einer Stunde viel schlauer zu sein, was musikalisches Allgemeinwissen angeht. Neben der Tonleiterübung auf C-Dur, die wahrscheinlich jeder Klavierschüler als erstes serviert bekommt, kann ich nun mit

Begriffen wie ‚Tonika‘, ‚Subdominante‘ oder ‚Dominante‘ etwas anfangen. Ich weiß, was ein Septakkord ist und habe auch gelernt, wie ich mir Dur- und Moll-Akkorde selber zusammensuchen und Umkehrungen davon spielen kann.WOW!

Wir haben auch eine schöne Übung gemacht, bei der ich die Akkorde von ‚The lion sleeps tonight‘ bekommen habe und dann rausfinden musste, wo sie gewechselt werden. Das war noch einfach. Danach habe ich aber die Aufgabe bekommen, die Melodie dazu allein durch vorsingen und hören herauszufinden. Ich gebe zu, ich brauchte ein wenig Unterstützung, aber insgesamt war es doch einfacher als ich dachte. Nun denke ich bei jedem Song, den ich höre, daran, wie er wohl zu spielen wäre.
Außerdem habe ich sozusagen Hausaufgaben bekommen: Die Akkorde von My Immortal spielen lernen.

Ich bin überzeugt davon, dass mir der Unterricht richtig was bringen wird, dazu müsste ich nur mal Zeit finden, mich auch an mein Keyboard zu setzen und zu üben 🙂