Konzertreview: Edguy in Hamburg am 27.09.11

Ich bin ein bisschen spät dran, aber auf ein Konzert folgt bei mir bekanntlich ein Bericht und darum will ich mich gar nicht drücken 😉
Es war letzten Dienstagabend, der 27.09.2011, als ich mal wieder ein Konzert besuchte: Edguy gab sich die Ehre und liess das Docks in Hamburg wackeln 😉 Anlass war das neue Album ‚Age Of The Joker‘, das am 26. August auf den Markt losgelassen wurde und deren Songs sich nun beweisen mussten. Ich kann die verlinkte Version mit den beiden Bonustracks ‚Cum On Feel The Noize‘ und ‚Standing In The Rain‘ wärmstens empfehlen!

Zu Vorbands traue ich mich schon fast nichts mehr zu sagen geschweige denn zu schreiben, denn entweder habe ich da immer Pech, die Bands gerade einen extrem schlechten Tag oder es soll einfach so sein. Angekündigt war Kottak (eine Punkrock Band rund um den Ex-Scorpions Schlagzeuger James Kottak) und, man möge es mir verzeihen, ich war nicht sonderlich interessiert und hinterher auch nicht sonderlich begeistert. Not my stuff 😉 Am symphatischsten war mir noch die aufgedrehte Gitarristin, die meines Erachtens mehr singen sollte, denn ihr rotziger halb sprechender Singsang war immernoch besser als die Misere, in die Mr.Kottak persönlich nicht nur sich, sondern auch das Publikum brachte. Und, hat er wirklich den Schlagzeuger seiner Band von der Bühne gejagt, damit er sich ein paar Songs lang selbst an den Drums austoben kann?! Ja, er hat…
Es hatte wohl schon eine Band davor gespielt, dazu kann ich jedoch nichts sagen, da wir erst zu Kottak im Docks eintrafen. Weiterlesen

Band/- Musikersuche online: Welche Seiten sind empfehlenswert?

aboutpixel.de | Gerd Gropp

Nachdem ich in letzter Zeit ja viel mit Band- bzw. Musikersuche beschäftigt bin und das Thema ja demnächst auch wieder weiter geht, dachte ich mir, man können die relevanten Links ja mal in einem Artikel zusammentragen. Wenn Ihr noch Ergänzungen habt, lasst gerne nen Kommentar da, ich werde es dann noch einpflegen.

Nach Musikern zu suchen ist ein bisschen wie die Nadel im Heuhaufen finden wollen. Man muss sich auf verschiedenen Ebenen verstehen und zusammenpassen, Erwartungen müssen sich -wenigstens größtenteils – decken. Aber wie überhaupt Kandidaten finden, bei denen man diese Sachen checken kann? Online! Natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten wie der Ausgang im Bunker-/Musikschulen-Eingang oder Inserate in Musikzeitschriften, aber ich glaube, online kann man fast mehr Leute erreichen – dafür muss man aber auch mehr aussieben 😉 Weiterlesen

Auf der Suche nach der AniBand Part 2

Dieser Artikel ist eine Fortsetzung von Auf der Suche nach der AniBand. Darin habe ich meine ersten Erfahrung bei der Band-/Mitmusikersuche beschrieben. Mittlerweile ist wieder ein wenig Zeit vergangen und ich habe noch mehr musikalische Leute kennengelernt – diese Erfahrungen möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten 🙂

Ich erwähnte ja bereits, dass der Musikmarkt anscheinend überschwemmt ist von ‚alleinstehenden Gitarristen‘ und so ist es kein Wunder, dass alle Treffen mit eben solchen statt fanden.
Während ich im ersten Teil meiner Suche tatsächlich nur auf mir symphatische Menschen gestossen bin, bei denen ich keine Bedenken gehabt hätte, dass es auf menschlicher Ebene hin haut, stand ich bei Folge zwei vor einem Problem: Was macht man, wenn ‚der Funke nicht überspringt‘? Also nicht auf romatischer Ebene 😉
Wir trafen uns auf eine Cola getroffen und ich wollte noch einen Happen essen. Das ist, wie ich nun weiß, nicht klug gewesen, denn man ist mindestens die Zeit, die es dauert, bis die Bestellung aufgenommen, gebracht und das Essen verzehrt wurde, sozusagen aneinander gebunden. Man kann nicht einfach aufstehen und sagen, man muss jetzt los oder so und noch viel weniger kann man das Gegenüber bitten zu gehen 😉 Gut, so schlimm war es nicht, nur einfach nicht meine Wellenlänge und das Treffen wäre wahrscheinlich kürzer gewesen, hätte ich nichts gegessen. Nichtsdestotrotz wollte ich dem ganzen eine Chance geben, man will ja auch gar nicht oberflächlich sein und nur den ersten Eindruck bewerten, und so hielten wir tapfer die Zeit durch und tauschten uns aus. Nachdem ich drüber geschlafen hatte, war ich mir meiner Meinung jedoch sicher und erteile dem Saitenzupfer eine nette Absage. Es passte einfach nicht und das menschliche ist mir sehr wichtig bei diesem Projekt. Ich möchte nicht nur Leute, mit denen ich Musik machen kann, ich möchte Personen finden, mit denen ich GERNE Musik mache und bei denen ich das Gefühl habe, sie machen auch GERNE mit mir Musik. Weiterlesen

Wo sind die ganzen Bilder hin? Von kommerziellen Blogs und Lizenzrechten…

Heute geht es mal um ein ganz anderes Thema als Musik, das mich derzeit virl beschäftgt. Vielleicht ist es jemandem ja schon aufgefallen: Es ist ziemlich karg geworden hier. Das liegt daran, dass ich fast alle Bilder, die ich in Artikeln hatte, entfernt habe. Warum? Na ja, weil mich eines davon nun ziemlich teuer zu stehen kommen soll… Damit vielleicht ein anderer Blogger nicht in dieselbe Falle tappt, beschreibe ich mal die Sachlage…

Ich hatte ein Bild in einem etwas älteren Post benutzt, dass bei einer Bildbörse nicht für die kommerzielle Nutzung freigegeben war. Leider habe ich dabei vergessen, einen Bildquellennachweis anzubringen 🙁 Ja, ich weiss, blöder Anfängerfehler, brauchen wir nicht drüber sprechen.

Auf jeden Fall, man höre und staune: Die kommerzielle Nutzung eines Bildes ergibt sich anscheinend nicht aus der Verwendungsart des Bildes selbst, sondern aus der Seite, auf der das Bild eingesetzt wird. Das heisst, wenn ich eine kommerzielle Seite habe, macht es keinen Unterschied, ob ich mit einem Bild z.b. von einer Blume meinen neuen Blumenladen im Internet promote oder ob ich das Bild in einem Artikel zur richtigen Aufzucht dieser speziellen Blumenart verwende. Beides gilt als kommerziell, wenn sie Seite so eingestuft wird. Klingt komisch, ist aber so.
Dieser Blog hier ist übrigens anscheinend, zumindest laut Einstufung eines Anwalts, eine kommerzielle Seite wegen der Amazon und Google AdSense Anzeigen, die ich eingebaut habe, in der (unerfüllten) Hoffnung, die Providerkosten darüber abdecken zu können. Klasse.

Jetzt fühlte sich der Fotograf des Bildes, dass ich also anscheinend unrechtmässig in einem kleinen Artikel benutzt hatte, offensichtlich davon auf die Füße getreten. Und statt mich anzuschreiben und entweder sachlich darauf hinzuweisen oder meinetwegen auch erbost ‚zur Sau zu machen hetzt er mir gleich einen Anwalt auf den Hals 🙁 Weiterlesen

Buchempfehlung: The Rock’n Roll Singers Survival Manual

 

Titel: The Rock’n Roll Singers Survival Manual
Autor: Marc Baxter
Verlag: Hal Leonard
Jahr: 1992
Seiten: 248

(Klick auf das Bild, um zur amazon Seite zu gelangen)

Heute möchte ich euch gerne ein Buch empfehlen, dass ich gerade selber lese und als eine der besten Buch-Anschaffungen überhaupt betrachte: The Rock’n Roll Singers Survival Manual. Ich habe es beim Stöbern nach neuer Gesangsliteratur auf Amazon.de entdeckt. Das war eine ganz interessante Klickkette bis zum Kauf:
1. Nach Suchwort ‚gesang‘ suchen
2. Sich die Detailseite eines beliebigen Artikels anschauen
3. Ungefähr gefühlte 50 mal auf Artikel im Bereich ‚Kunden kauften auch‘ oder ‚Das könnte Sie auch interessieren‘ klicken 😉
Gelockt hat mich der doch etwas ungewöhnliche Titel (Dabei ist das Buch eigentlich wirklich für jeden Sänger / Sängerin geeignet), überzeugt hat mich dann jedoch der ‚Blick ins Buch‘ und die tatsächlich durchweg positiven Bewertungen. Von 17 Rezensionen haben 16 Kunden die Höchstpunktzahl vergeben, nur einer einen Stern weniger. Der Preis war mit 14.00€ jetzt auch nicht schmerzhaft, da dachte: Probieren geht über Studieren!
Und ich wurde nicht enttäuscht! Marc Baxter schreibt auf anschauliche und humorvolle Weise über alles, was man auch nur entfernt mit Auswirkungen auf den Gesang in Verbindung bringen kann. Das Englisch ist dabei sehr einfach gehalten und war für mich leicht zu verstehen. Ein paar spezielle Vokabeln die Anatomie betreffend muss man sich gegebenenfalls noch raussuchen.
Wer hier allerdings ein Übungsbuch erwartet, wird es schnell zur Seite legen, denn das ist es nicht und das will es auch gar nicht sein. Es sind Übungen enthalten, ja, der Hauptteil beschäftigt sich allerdings damit, sich selbst als Instrument (besser) zu verstehen / einzurichten und kennenzulernen, was sich alles auf unsere Stimme auswirkt. So schreibt er über Ernährung, Drogen, Stress und und und. Jedoch niemals mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern immer informativ und ‚ratgeberisch‘. Wer raucht, weiss nun genau, was dadurch passiert (nicht nur die landläufige Meinung, man weiss es nun GENAU ;)) und warum er mit seinem Instrument so nicht volle Leistung bringen kann, aber er weiss auch, dass man trotzdem rauchen und singen kann. 

Meine Gesangslehrerin hat besonders den umfangreichen Teil ‚All about your breath‘ bewundert, der sich – wie der Name schon sagt – rein mit Atmung und allem was damit zusammenhängt beschäftigt.
Insgesamt hatte ich mit diesem Buch schon das ein oder andere Aha-Erlebnis, habe Zusammenhänge oder Abläufe besser verstanden und möchte es nicht mehr missen. Ich bin sehr gespannt, was mich auf den letzen Seiten erwartet 🙂

 

Auf der Suche nach der AniBand

Ich denke, irgendwann kommt jeder an diesen Punkt. Man macht Musik, man entwickelt sich auch weiter, aber man macht alleine Musik. Wie bei jeder Sucht reicht die Dosis aber nicht mehr, man will mehr 😉 Man will seine Begeisterung für Musik mit Gleichgesinnten teilen, sich zusammen weiter entwickeln, ausprobieren und die gesammelten kreativen Ergüsse zu einem Song werden sehen.
Kurz: Man will in eine Band oder zumindest Mitmusiker finden. Für mich als Sängerin würde am Anfang auch ein Gitarrist oder Pianist reichen.

Dieser Punkt war bei mir eigentlich schon letztes Jahr erreicht, da durfte ich eine Zeit lang mit einem sehr talentierten Gitarristen arbeiten, der aber dann für sich beschloss, alleine weiter zu machen. Mein Sängerin-Ego war geknickt, der Band Wunsch erstmal vom Tisch (Siehe auch mein Artikel ‚Das empfindliche Musiker-Ego‚ aus dieser Zeit).
Jetzt hat es mich wieder gepackt. Ich bin etwas besser geworden und was viel wichtiger ist: Meine Einstellung ist jetzt die richtige. Wenn was nicht klappt, nehme ich das nicht persönlich. Geschmäcker sind verschieden und es gibt da draußen sicher Leute, die mich gern hören mögen, deswegen sollte ich die Meinung der anderen akzeptieren aber mir nicht so zu Herzen nehmen, dass es mich aus der Bahn wirft. Konstruktive Kritik wird immer gern angenommen, der Rest wird als das behandelt, was es ist: Reine Geschmacksfrage! 🙂 Weiterlesen

Rauchen und Singen

aboutpixel.de | mduer

Immer wieder stellen sich Gesangsanfänger und auch -fortgeschrittene die Frage, inwiefern sich Rauchen auf das Singen auswirkt. Über die generellen Nachteile und Risiken des Zigarettengenusses brauchen wir hier nicht anfangen zu diskutieren. Es geht um die Frage: Singe ich schlechter, wenn ich rauche?

Ich lese gerade ein bis jetzt ganz fantastisches Buch (The Rock-N-Roll Singer’s Survival Manual), das sich in den ersten Kapiteln dem Instrument itself, also unserem Körper widmet. Es geht um Fitness, Essgewohnheiten und eben auch Drogenkonsum und welche Auswirkungen er für unser Musikinstrument hat. Dort wird auch relativ umfangreich das Thema Rauchen behandelt. Ich muss ja zugeben, dass ich selber gelegentlich (und in letzter Zeit bei immer mehr Gelegenheiten…) rauche und mich selbst oft gefragt habe, ob ich dadurch Nachteile beim Singen davon trage.

In dem Buch wird nun folgendes erläutert: Weiterlesen

Darf’s noch etwas Drums sein?

Irgendwie bin ich ein Junkie, ein Musik-Junkie 😉 Nachdem ich mich erst mit der Gitarre abgemüht habe, bis ich – wahrscheinlich zur Erleichterung meiner ganzen Umgebung – eingesehen habe, dass wir kein Paar werden, und jetzt dem Singen und Keyboard spielen verfallen bin, habe ich noch etwas für mich neu entdeckt: Schlagzeug. Na ja, so richtig neu entdeckt ist es eigentlich gar nicht.

Vor etwa vier Jahren hatte ich schonmal ein paar Schlagzeugstunden, weil mich das Instrument so faszinierte. Es hat auch richtig Spaß gemacht und ich hatte das Gefühl, dass es ganz gut voran ging und ich schonmal nicht unfähig dazu bin (also ganz anders als bei der Gitarre ;)). Dann krempelte sich plötzlich mein ganzes Leben um und ich bin von einem festen Job in ein Ausbildungsverhältnis gewechselt. Einmal komplett auf Reset, sogar bei meinen Eltern bin ich wieder eingezogen. Und na ja, das Geld für die Schlagzeugstunden war dann nicht mehr drin und ich hab wieder aufgehört. Dann hab ich mich im Laufe meiner Ausbildung mit steigendem Selbstbewusstsein endlich an den Gesangsunterricht getraut. Und ich bin sehr glücklich, diesen gewagt zu haben. Als dann aber noch ein Instrument dazu kommen sollte, war klar, es muss was sein, mit dem ich mich begleiten könnte. Da von den beiden Standard-Instrumenten zur Gesangsbegleitung mit der Gitarre eines schon ausgeschieden war, stand die Wahl recht schnell fest: Piano / Keyboard Weiterlesen

Vom ’sich trauen vor anderen zu singen‘

Stellt euch vor, ihr sollt in einer halben Stunde etwas (Gesang, Fachpräsentation, ganz egal) vor einer kleinen überschaubaren Gruppe von Menschen, die ihr nicht kennt, präsentieren. Es gibt jetzt zwei Extreme, wie ihr euch fühlen könntet:
1. Ihr bereitet euch vor und tretet aufgeregt aber nicht übermäßig nervös vor eure Zuhörer. Vielleicht freut ihr euch sogar darauf.
2. Sofort treten starke Magenschmerzen und ein Gefühl, sämtliche Organe würden in euch rumgewirbelt ein. Die Hände fangen an, nass zu werden, der Gang zur WC Ente findet plötzlich alle 5 Minuten statt und man hat das Gefühl, man wüsste plötzlich, wie es sich anfühlen muss, wenn man stirbt 😉

Vielleicht ‚etwas‘ überdramatisiert, aber ich gehöre zu Gruppe 2. Wenn ich in der Berufsschule oder in der Firma eine Präsentation halten muss… ohweh! Die oben beschriebenen Gefühle treffen tatsächlich zu, zumindest in dem Zeitraum kurz vor dem großen Moment. Währenddessen nimmt es langsam ab und hinterher war es dann wieder ‚halb so schlimm‘ – wie eigentlich jedes Mal. Mittlerweile habe ich eigentlich genug positive Erfahrungen gesammelt, trotzdem überrennt mich dieses Gefühl jedes Mal wieder. Weiterlesen

Schnell noch Ticket sichern: Die Happy Akustik am 10.4.2011 in Hamburg

Ich habe meine Karte schon lange, doch der frühe Kauf war anscheinend gar nicht nötig: Es sind immer noch Karten da! Der 10.4.2011 ist – trotz Sonntag – Pflichttermin für alle Freunde guter Musik, die es gern auch mal akustisch mögen. Denn an diesem Datum stöpseln Die Happy einen Großteil Ihres Equipments ab und beglücken uns mit neuen Versionen ihrer Songs. Ich war bereits schon auf einem Die Happy Unplugged Konzert und fand es klasse!
Also: Ran an die Karten und wir sehen uns dann am Sonntag! 🙂